Hinter den Kulissen feilen das Kinder- und Jugendbüro, das Kulturbüro, das Bollwerk 107 – unterstützt durch die Volksbank Niederrhein - aktuell am letzten Schliff für MACH MAL LAUT – mit fünf Bands, Festivaldorf und jeder Menge Nachwuchs-Power aus der Region. Musikalisch setzt das MML in diesem Jahr besonders auf Bands aus Moers und Umgebung. Von gefühlvollen Singer-Songwriter-Sounds über Indie-Rock bis hin zu modernem Alternative Dark Pop wartet ein vielseitiges Programm auf die Besucherinnen und Besucher. „Bei der diesjährigen Festivalausgabe haben wir uns gezielt auf Bands aus Moers und der näheren Umgebung konzentriert“, erklärt Jan Krause, Kulturreferent im Bollwerk 107 und verantwortlich für das musikalische Programm. Die meisten Bands haben z. B. schon Konzerte im Bollwerk gespielt. „Dadurch haben sie auch eine gute Fanbase in Moers. Das Lineup ist auf den Geschmack der Zielgruppe ab 16 ausgerichtet.“
Von Singer-Songwriterin bis Indie-Rockband: Den Auftakt macht um 16.20 Uhr eine neu gegründete Bollwerk-Band aus dem Projekt MACH MAL BAND. Jugendliche und junge Erwachsene haben sich dort in Workshops und Proben zu einer eigenen Band zusammengeschlossen. Um 17 Uhr übernimmt die Moerser Schulband „Teenage Bedlam“ vom Gymnasium Adolfinum die Bühne. Sie überzeugte zuletzt beim „Klangrevier Openstage Contest“ in Kamp-Lintfort und bringt eine Mischung aus Rock, Punk und Pop auf den Schlossplatz. Ab 18 Uhr folgt Singer-Songwriterin Lea Guitarista. Die Niederrheinerin verbindet persönliche Texte mit gefühlvollen Akustikklängen und besonderer Bühnenpräsenz. Pastellfarbene Gitarren mit silbernen Sternchen-Stickern – „Angelic in Jeans“ ist nicht nur eine Indie-Rock-Band aus Düsseldorf, sondern vier beste Freunde, die gerade dabei sind die Szene gehörig aufzumischen und ihren Traum vom modernen Rockstar Dasein leben. „Angelic in Jeans“ folgt um 19 Uhr. Die vierköpfige Band war für den popNRW-Preis als bester Newcomer nominiert.
Headliner mit Debutalbum. Headliner des Abends ist ab 20.15 Uhr HIMITZU. Bereits vor zwei Jahren begeisterte die Alternative-Dark-Pop-Band das Publikum beim MML. Mit düsteren Synths, druckvollen Gitarren und emotionalen Songs kehrt sie nun zurück nach Moers. Die Band sagt selbst über sich: „Konzerte fühlen sich weniger wie Shows an, sondern eher wie Zustände, in die man hineingerät. Wir freuen uns auf fette Livesounds beim MML.“ Als Support von VINTA waren sie kürzlich auf Deutschlandtour und ihr Debutalbum ist in diesem Jahr erschienen.
Junge Menschen gestalten das Festival. Neben der Musik wartet erneut ein kleines Festivaldorf auf die Besucherinnen und Besucher. Jugendzentren und Einrichtungen aus Moers sorgen mit Kreativaktionen, Spielen, Henna-Tattoos und Mitmachangeboten für zusätzliche Festivalatmosphäre. Auch Essen und Getränke gehören wieder dazu. Neben Foodtrucks engagieren sich erneut Schülerinnen und Schüler verschiedener Moerser Schulen mit eigenen Ständen für ihre Abikassen. „Gerade dieses Engagement macht das MML so besonders“, sagt Katja Roters vom Kulturbüro. „Hier organisieren junge Menschen mit, bringen eigene Ideen ein und gestalten das Festival aktiv mit. Genau das macht die Atmosphäre auf dem Schlossplatz so lebendig.“