Die Anlage auf dem Dach von „Halle 2“ auf der Mercatorinsel in Duisburg-Ruhrort wurde jetzt an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Sie ist zugleich die erste von zwei neuen Großanlagen, die Solarport derzeit im Duisburger Hafen realisiert.
Mit einer Leistung von 1.582 Kilowattpeak (kWp) beziehungsweise 1.375 Kilowatt (kW) bewegt sich die Anlage auf Halle 2 in einer Größenordnung von rund 160 Photovoltaikanlagen auf Einfamilienhäusern. Bereits in den ersten zweieinhalb Betriebstagen seien mehr als 26.000 Kilowattstunden Strom erzeugt worden, berichtet Duisport. Über ein volles Kalenderjahr werde die Anlage voraussichtlich mehr als 1,3 Millionen Kilowattstunden Strom aus erneuerbaren Energien produzieren und in das öffentliche Stromnetz einspeisen.
„Mit der Inbetriebnahme unserer ersten Anlage haben wir einen Meilenstein erreicht. Die ersten Erzeugungswerte zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gleichzeitig erschließen wir weitere Dachflächen im Hafen für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien“, macht Vanessa Hanhart, Geschäftsführerin der Solarport Duisburg GmbH, deutlich.
Bereits weit fortgeschritten ist das zweite Projekt von Solarport auf Logport I in Duisburg-Rheinhausen. Dort entsteht auf einer bestehenden Logistikhalle eine weitere Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1.040 kWp beziehungsweise 875 kW. Die Inbetriebnahme ist für den kommenden Monat vorgesehen. Die jährliche Stromerzeugung wird voraussichtlich bei rund einer Million Kilowattstunden liegen.
Bei beiden Projekten wurden auf den Hallendächern umlaufende Geländer installiert. Sie sorgen für sichere Arbeitsbedingungen während der Montage und erleichtern zugleich spätere Wartungs- und Inspektionsarbeiten an den Anlagen.