Wer schon immer mal hinter die Kulissen des Duisburger Hafens blicken wollte, hat während der Ruhrorter Hafenwoche vor dem Hafenfest mehrere Gelegenheiten dazu. Bei der Hafenwoche blicken die Gäste den Machern über die Schulter, können selbst ausprobieren und einzelne Teile des Hafens und seiner Unternehmen und Institutionen besser kennenlernen - nicht nur in Ruhrort, sondern überall in Duisburg.
Den Anfang macht Duisport selbst. Die Duisburger Hafengesellschaft, die dieses Jahr 100 Jahre alt wird, bietet am Montag, 17. August, eine Hafenführung per Bus, die die Teilnehmer auch in sonst nicht zugängliche Areale bringt.
Am Dienstag, 18. August, öffnet der bekannte Schiffsausrüster Wittig seine Türen. Das Familienunternehmen ist seit mehr als 120 Jahren im Hafen ansässig.
Dass die Schifffahrt auch wissenschaftlich ein großes Thema ist, zeigt das DST-Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme ebenfalls am Dienstag, 18. August. Es gibt Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten rund um die Automatisierung und Digitalisierung der Binnenschifffahrt: Besichtigt werden unter anderem der Schlepptank, die Modellbauwerkstatt, der Forschungssimulator VeLABi sowie das Hafenforschungslabor HaFoLa.
Wer wissen will, wie man Binnenschiffer wird, kann am Mittwoch, 19. August, das Schulschiff Rhein im Duisburg-Homberger Hafen besuchen. Das umgebaute Schiff liegt seit rund 70 Jahren dort vor Anker und dient als Berufsschule.
Aufs Engste verbunden mit Hafen, Niederrhein und Ruhrgebiet ist Haniel. Bei einer Führung am Donnerstag, 20. August, zeigt das Haniel-Museum die Geschichte des Weltkonzerns aus Duisburg-Ruhrort.
Alle Angebote sind in der Tourist-Info auf der Königstraße oder online buchbar unter duisburg-tourismus.de