Moers Lusie und Wolfgang Beyer feierten Gnadenhochzeit

Moers · Zu einem besonderen Termin war die stellvertretende Bürgermeisterin Claudia van Dyck am Donnerstag, 23. Juli, bei Luise und Wolfgang Beyer in Repelen zu Gast.

Luise und Wolfgang Beyer freuten sich über den Besuch der stellvertretenden Bürgermeisterin Claudia van Dyck zu ihrer Gnadenhochzeit.

Foto: privat

Sie haben an dem Tag ihre Gnadenhochzeit (70 Jahre) gefeiert. Die stellvertretende Bürgermeisterin gratulierte dem Ehepaar herzlich zu diesem schönen Anlass. Der Besuch überraschte und ehrte die beiden ungemein. Dass sie ihre Gnadenhochzeit noch bei relativ guter Gesundheit und vor allem geistiger Fitness erleben durften, betrachten die beiden als Geschenk. Der eigentliche Tag der Hochzeit war damals der 21. Juli. Luise Beyer, gebürtige Wessels, wurde am 27. Januar 1937 in Scherpenberg geboren. Wolfgang Beyer wurde am 20. März 1936 in Breslau geboren und kam mit seiner Familie über den ‚Umweg‘ Norddeutschland dann 1951 nach Homberg-Hochheide. Dort startete er mit 15 Jahren eine Ausbildung im Bergbau und wohnte im Berglehrlingsheim. Luise wuchs mit ihren fünf Geschwistern in Moers auf, absolvierte dort nach der Volksschule eine kaufmännische Lehre in einem Tapetengeschäft in Moers.

Beim Tanzen im Haus Grünewald kennengelernt1954 wurde ein wegweisendes Jahr: Wolfgang beendete seine Lehre und bekam in Repelen eine Wohnung mit Garten, in dem das Ehepaar bis heute wohnt. Kurz darauf lernte er Luise beim Tanzen im damals angesagten Haus Grünewald in Scherpenberg kennen. 1956 folgte dann die Hochzeit im Rathaus in Utfort. Bald darauf wurde ihr Sohn Wolfgang junior geboren. Da das Wirtschaftswunder in den 50er und 60er Jahren noch keine so großen Früchte trug, jobbte Luise später nebenbei in einem Hotel und bei einem Landwirt bis zur Einschulung des Sohnes. So lebte sie ihre seinerzeit nicht ungewöhnliche ‚Rolle‘ als Hausfrau und Mutter, später dann als Oma ihrer drei Enkelkinder Annabelle, Simon und Fabian. Trotz des zunächst sehr harten Berufslebens spielten Lebensfreude, Optimismus und Familie immer eine große, wichtige Rolle im Alltag des Ehepaars. Der Familienzusammenhalt war immens, gemeinsames Kegeln und jede Menge Geburtstage und Feste lösten sich ab. Auch ein paar Reisen kamen dazu.