„Hier geht was“ und „Gerd Klöcker & friends“ in der Schriefersmühle Zweimal zwei auf einen Streich

Rheindahlen · Letztes Jahr war es, als eine neue Idee zwei Bands zu einem Doppelkonzert auf die Bühne der Schriefersmühle brachte. Es war ein Megaerfolg, deshalb dieses Jahr nochmal: Am 29. und 30. Mai gibt’s wieder ein Doppelkonzert mit „Hier geht was“ und „Gerd Klöcker & friends“, Titel „Unser Ding“.

„Hier geht was“, das sind Stephan Schwiers, Arnold Küsters, Dirk Rütten und Manna Meurer (v.l.).

Foto: Detlef Ilgner

Wenn die Nachbarn Stephan Schwiers und Gerd Klöcker – beide Musiker – im „Künstlerdörfchen“ Gerkerath zusammen sitzen, dann kommt da manchmal „nur Geklimper“ raus, aber auch schonmal eine geniale Idee. So war’s auch, als vor einem Jahr das kleine Festival „blo WING in the WIND“ in der Schriefersmühle aus der Taufe gehoben wurde, mit den zwei Bands Hier geht was“ und „Gerd Klöcker & friends“, die beide jeweils an zwei Tagen aufgetreten sind. „Wir waren baff, wieviel Anklang das gefunden hat“, sagt Gerd Klöcker, Mönchengladbacher Musik-Urgestein mit „Wallenstein“-Vergangenheit, „das war genau unser Ding“. Und genauso heißt denn auch die nächste Folge des Mini-Festivals am 29. und 30. Mai: Unser Ding.

Nur 60 bis 70 Leute passen in den kleinen Veranstaltungsraum der Schriefersmühle, eine intime Atmosphäre aber auch Platzknappheit für die vielen Musikfans, die gerne 2025 noch dabei gewesen wären. Deshalb war es für alle Beteiligten eine klare Sache, das Ganze in diesem Jahr zu wiederholen.

Gerd Klöcker und Friends: Namensgeber Gerd Klöcker, Judith Moll, Lina Klöcker, Thomas Jakobs und Beate Jakobs (v.l.).

Foto: Klöcker & friends

Das Konzept: Die zwei befreundeten Bands spielen im Wechsel und auch in Teilen zusammen. Die Musiker beider Bands teilen die Liebe zu handgemachter Musik, eigenen Texten, Lyrik und eigenständigen Interpretationen. „Da ist sehr viel beiderseitiger Respekt und Wertschätzung“, so Arnold Küsters, der bei „Hier geht was“ die Blues-Harp spielt.

„Gerd Klöcker & friends“, das sind Gerd Klöcker (Gitarre), Judith Moll (Gesang), Thomas Jakobs (Gitarre und Gesang), Beate Jakobs (Gesang) und Lina Klöcker (Gesang). Sie sind mit eigenen und interpretierten Stücken aus den Bereichen Rock und Pop unterwegs. „Ich bin froh, dass ich immernoch der progressive Künstler sein darf“, sagt Gerd Klöcker.

„Hier geht was“, mit Stephan Schwiers (Gesang und Gitarre), Manna Meurer (Gitarre), Arnold Küsters (Blues Harp und Percussion) und Dirk Rütten (Percussion und Gitarre), spielen Akustik-Blues-Pop mit deutschen Texten, überwiegend aus der Feder von Stephan Schwiers.

Beginn ist um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) in der Schriefersmühle (Schriefersmühle 25, neben der Tankstelle). Eintrittskarten gibt es für 15 Euro an der Abendkasse (Bestellungen beim Förderverein unter 02161/58 43 67 oder [email protected]).