Vorspiele des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ am 25. Januar Ganz im Zeichen der Musik

Mönchengladbach · Am Sonntag, 25. Januar, steht das Haus Erholung ganz im Zeichen der Musik. Ab 9 Uhr beginnen dort – ebenso wie in der Musikschule an der Lüpertzender Straße – die Vorspiele des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ Mönchengladbach/Viersen.

Die stellvertretenden Schulleitungen der Musikschulen Mönchengladbach und Kreis Viersen Nayeb Gholamizadeh-Behbahani und Florian Fleischmann, die Beigeordnete Christiane Schüßler, die Musikerinnen und Musiker Da Yuan Qi, Anna Koop, Sophie und Marlon Chen sowie Bernd Ormanns von der Stadtsparkasse Mönchengladbach freuen sich auf den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“.

Foto: Stadt MG/Andreas Baum

Zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker stellen beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ihr Können unter Beweis – mit viel Vorbereitung, Ehrgeiz und Begeisterung.

Die zehnjährige Anna Koop nimmt in diesem Jahr erstmals am Wettbewerb teil. Am Klavier wird sie unter anderem ein Stück von Johann Sebastian Bach spielen. Natürlich sei sie aufgeregt, sagt sie – aber auch entschlossen: „Ich ziehe es einfach durch.“ Die Herausforderung motiviere sie, und genau darauf freue sie sich besonders.

Bereits Wettbewerbserfahrung bringen Marlon (13) und Sophie Chen (16) von der Kreismusikschule Viersen mit. Die Geschwister treten gemeinsam im Duo Klarinette an. „Das klappt eigentlich ganz gut und gibt keinen Streit“, erzählt Sophie. „Es ist sogar praktisch, weil wir nicht extra zu Proben fahren müssen.“ Zusätzlich ist sie auch noch in einem Geigenduo vertreten und koordiniert dafür weitere Proben.

Neben den überwiegend klassischen Wettbewerbskategorien fällt in diesem Jahr besonders die noch junge Kategorie „Jumu open“ auf. Hier ist der 13-jährige Dao Yuan Qi mit der Querflöte Teil eines Ensembles, das ein außergewöhnliches Projekt präsentiert. „Wir führen ein Stück auf, das sich mit der Welt der Realität und der Welt der Geister beschäftigt“, erklärt er. Dabei kommen spezielle Spieltechniken zum Einsatz, die in der Querflötenliteratur eher untypisch sind. Diese wurden von der Komponistin selbst erläutert. „Ein Teil der Kategorie ist es auch, zu erklären, warum man sich für genau dieses Stück entschieden hat. Wir hatten sogar die Möglichkeit, uns digital mit der Komponistin aus den USA auszutauschen.“

„Das ist ein gutes Beispiel dafür, mit welchem Engagement unsere Lehrkräfte diesen Wettbewerb begleiten“, sagt Nayeb Gholamizadeh-Behbahani, stellvertretender Regionalleiter des Wettbewerbs und stellvertretender Leiter der Mönchengladbacher Musikschule. Dem stimmt Florian Fleischmann, stellvertretender Leiter der Kreismusikschule Viersen, zu: „Gerade bei solchen Projekten geht es weit über das reine Einstudieren eines Stücks hinaus. Aber auch in den klassischen Kategorien bedeuten Wettbewerbsteilnahmen zusätzliche Proben, Vorbereitungskonzerte und intensive Unterstützung.“

Beide danken dabei zudem den Sparkassen, die den Wettbewerb finanziell unterstützen. „Und wir freuen uns, dass wir diesen Talenten dann beim Preisträgerkonzert am 22. Februar noch einmal eine Bühne bieten können“, sagt Bernd Ormanns von der Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Auch die Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport, Christiane Schüßler, würdigt das Engagement aller Beteiligten: „Ich finde es toll, mit wie viel Begeisterung ihr dabei seid und dass für viele von euch schon die Teilnahme ein Ziel ist. Trotzdem wünsche ich euch natürlich viel Erfolg.“

Sowohl beim Wettbewerb als auch bei den Preisträgerkonzerten – das der Kreismusikschule Viersen findet bereits am 20. Februar statt – ist Publikum herzlich willkommen.

Die Musikschulen weisen darauf hin, dass am Wettbewerbstag, dem 25. Januar, Videoaufnahmen für die Nutzung in sozialen Medien gemacht werden. Wer damit nicht einverstanden ist, hat die Möglichkeit, sich entsprechend kennzeichnen zu lassen.

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