Verein Suumpfperlen e.V. unterstützt Krebspatienten weltweit - jetzt gibt’s ein Kuscheltier für Kids Pibo frisst den bösen Krebs

Mönchengladbach · Jeder Zweite erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs. Weil sie selbst durch ihren Hund rechtzeitig auf ihren Brustkrebs „angestupst“ wurde und weiß, wie wichtig Vorsorge, Früherkennung und Unterstützung ist, hat Jessica Böll vor rund drei Jahren Suumpfperlen e.V. gegründet (der Extra-Tipp berichtete). Der Verein unterstützt inzwischen Krebspatienten weltweit kostenfrei mit einer Wegbegleiter-Tasche und Kuscheltier-Krebs „Jebo“. Warum jetzt noch ein Pinguin namens „Pibo“ dazugekommen ist...

Neues von den Suumpfperlen e.V.: Jessica und Christian Böll stellen Pinguin „Pibo“ vor. Fotos: privat, pek

Foto: Suumpfperlen e.V.

„Manchmal braucht es einfach nur, gesehen und gehört zu werden...“, sagt Jessica Böll, Gründerin und 1. Vorsitzende von Suumpfperlen e.V., der inzwischen stolze 91 Mitglieder zählt. Genau darum geht es den Suumpfperlen bei ihren Aktionen und Krebs-Hilfsmitteln von der Beaniemütze über Herz- und Portkissen, bis zu Drainagebeutel und Chemosocken. Und darum ist es wichtig, dass sie mit Liebe handgefertigt und kostenlos sind. „Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wertvoll ein Geschenk von Herzen ist, das verbindet und Mut macht.“

Angefangen hat es mit „Jebo“, dem kleinen Kuscheltier-Krebs mit Narbe, Krebsschleife und in individuell angepasster Farbe. Ursprünglich als Glücksbringer, Trostspender und „Hoffnungsträger“ für Frauen mit Brustkrebs – wie Initiatorin Jessica Böll – gedacht, kamen bald Jebos für andere Krebsarten und auch für Männer dazu.

Ein erster Workshop der Suumpfperlen in der Reha-Klinik Bad Oexen im Sommer ’25, bei dem auch einige Kinder dabei waren, gab den nächsten Anstoß... „Im Nachgang haben wir uns Gedanken gemacht und bieten seitdem auch Kuscheltier-Pinguin „Pibo“ an“, sagt Jessica Böll. Betroffene Eltern können Pibo für ihre Kinder bestellen. Er kann zu Hause oder bei Workshops selbst hergestellt werden.

„Pibo wird ausgeschnitten, gewendet, gestopft – und jeder Kuscheltier-Pinguin bekommt einen kleinen Krebs-Talisman in den Bauch. Denn bekanntlich fressen Pinguine Krebse. Diese Symbolstärke ist unglaublich wichtig.“

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