Die Sparkasse Mönchengladbach präsentiert: den FLiP2Go-Bus Kids fit machen in Geld-Sachen

Mönchengladbach · Premiere in Mönchengladbach: Rund 120 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Volksgarten haben diese Woche den neuen FLiP2Go-Bus, ein aus Österreich stammendes und von den Sparkassen im Rheinland adaptiertes Konzept zur Finanzbildung von Kindern und Jugendlichen, ausprobiert.

Im FLiP-Bus lernen Kids digital und spielerisch viel über Geld. V.l.: Anas Bennassi und Noa Shalom Wilms (8c der Gesamtschule Volksgartenstraße), Helmut Wilms (Vorstand Stadtsparkasse MG), Markus Heynckes (Schulleiter), Philipp Gerkens (Abteilungsleiter Stadtsparkasse MG).

Foto: Petra Käding

Nanu, was macht der 26 Tonnen schwere Bus auf dem Schulhof? Geht’s vielleicht auf Klassenfahrt? Nein, aber auf eine digitale, spielerische und altersgerechte Reise in die Finanzwelt.

Helmut Wilms, Vorstandsmitglied, und Philipp Gerkens, Abteilungsleiter der Stadtsparkasse Mönchengladbach, sind stolz auf den gelungenen Start. „Seit zwei Wochen ist der FLiP-Bus jetzt im Rheinland unterwegs“, so Wilms. „Nur heute ist er in Mönchengladbach, und dann noch einmal im Herbst bei einer Schule in Hardt.“

Den FLiP-Bus (FLiP für Financial Life Park) und die zugehörige GmbH auf den Weg gebracht hat die Sparkasse MG mit 26 weiteren Instituten im Rheinland und dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband (RSGV). Nach über 40 Jahren Planspielbörse und diversen Infoaktionen eine weitere Investition in die Finanzbildung junger Menschen, wie Wilms erklärt.

Während die nächste Gruppe Schüler von Busfahrer und „FLiP-Coach“ Matthias Zimmermann vorm Einsteigen begrüßt und instruiert wird, erklärt Jolina Becker vom RSGV das FliP-Bus-Konzept: Sieben Stationen auf zwei Etagen sowie eine barrierefreie Station warten auf maximal 32 Schüler pro Rundgang. An jeder Station passiert etwas Anderes: Beim „WerteKoffer“ geht es darum, den Wert von Gegenständen richtig einzuschätzen, „WeltReise“ führt an Produktionsketten heran, dann sind da noch das „FinanzDuell“, der „JobOMat“, das „GeldLabyrinth“...

Was Anas und Noa aus der 8c super finden, ist, dass sie alles selbstständig machen und spielerisch etwas lernen können, zum Beispiel über Budgetplanung. Mit ihrem Taschengeld kommen beide zwar gut aus, aber sich am Tisch einen Beruf auszusuchen und mit dem zugewiesenen Budget den imaginären Alltag zu bestreiten, das macht schon Spaß.

Auch Schulleiter Markus Heynckes ist überzeugt vom Konzept FLiP-Bus. „Die Kinder nehmen das gut an“, sagt er und lobt auch, dass die Stationen altersgerecht angepasst werden können, weil es ein Programm für Zehn- bis 14-Jährige und eines für 15+-Jährige gibt. Und: weitergelernt werden kann auch – es gibt eine Website mit Unterrichtsmaterial.