Die Stadt bekam den Zuschlag für das Verfahren im Rahmen eines landesweiten Wettbewerbs, ausgeschrieben vom Verkehrsministerium des Landes NRW und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW. Nachdem Landesverkehrsminister Oliver Krischer im April die Teilnahme-Urkunde an Bürgermeister Marc Venten überreicht hat, geht es nun mit einem Auftaktworkshop am 15. Juli von 18 bis 20 Uhr in die Praxis: Das Planungsbüro VIA wird das Projekt Fußverkehrs-Check vorstellen und die Methodik erläutern. Interessierte sind im Ratssaal (Rathaus Don-Bosco-Straße 6) herzlich willkommen und können gemeinsam mit Verwaltung, Politik und Verbänden die Belange der Fußgängerinnen und Fußgänger diskutieren: Welche Probleme gibt es? Wo kann man gut und sicher zu Fuß gehen? Wo fehlt Platz? Wo könnte ein Zebrastreifen beim Queren einer Straße helfen, wo eine Ampel? Um Anmeldung wird gebeten unter: [email protected]
Es folgen zwei Begehungen am 23. Juli und am 9. September, jeweils 17 bis 19 Uhr). Abschließend gibt es einen Maßnahmenworkshop am 8. Oktober von 18 bis 20 Uhr, abermals im Ratssaal im Rathaus an der Don-Bosco-Straße 6.
Das „Zukunftsnetz Mobilität NRW“ ist ein landesweites Unterstützungsnetzwerk für nachhaltige Mobilitätsentwicklung. Begehungen sind das Kernstück – vor Ort haben Teilnehmende die Gelegenheit, Probleme und Sichtweisen auszutauschen und neue Lösungsansätze und Ideen zu diskutieren. Durch den Austausch zwischen Verwaltung, Politik und Zielgruppe kann so auch die Beteiligungskultur gestärkt werden. 41 Bewerbungen gab es landesweit - Korschenbroich gehört zu den zwölf Kommunen, die einen Zuschlag erhielten. Um einen professionellen und zielführenden Ablauf zu gewährleisten, begleitet und moderiert ein Fachbüro den Prozess und wertet die Ergebnisse aus. Darauf kann die Verwaltung bei Bedarf mit konkreten Maßnahmen aufbauen. Für die Gewinner des Wettbewerbs ist der gesamte Check kostenlos, er wird vom Land NRW gefördert.