Bundesgartenschau-Gesellschaft und Zweckverband LANDFOLGE unterzeichnen Durchführungsvertrag IGA 2037 formell besiegelt

Mönchengladbach/ Garzweiler · Die Deutsche Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) und der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler haben den Durchführungsvertrag für die Internationale Gartenausstellung 2037 unterzeichnet. Damit ist die Vergabe der IGA 2037 an die Region rund um den Tagebau Garzweiler auch formell vollzogen.

Die Internationale Gartenausstellung am Tagebau Garzweiler 2037 ist formell besiegelt: (v.l.) Claudia Schwan-Schmitz (Beigeordnete Mönchengladbach), Bürgermeister von Bedburg Sascha Solbach, Dr. Achim Schloemer (Geschäftsführer DBG), Dr. Philipp Zeimetz (Abteilungsleiter RWE Power), Bürgermeister von Jüchen Philipp Sieben, Bürgermeister von Erkelenz Stephan Muckel, Bürgermeister von Titz Jürgen Frantzen, Zwechverband-schäftsführer Volker Mielchen, sowie Dr Gregor Bonin, Mönchengladbach.

Foto: Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler

Die Vertragsunterzeichnung durch DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer und Verbandsvorsteher Stephan Muckel bildet einen wichtigen Meilenstein für das Projekt. Vorausgegangen waren mehrjährige Vorarbeiten unter anderem zur Erstellung des dezentralen Konzeptes sowie eine breite Beteiligung verschiedener Gremien in den beteiligten Kommunen und der Region.

Als Verbandsvorsteher und Bürgermeister von Erkelenz sagte Stephan Muckel zur Unterzeichnung des Vertrages: „Strukturwandel braucht ein attraktives Umfeld für Unternehmen und hohe Lebensqualität für Menschen. Deshalb lautet unser Motto: Neue Lebensräume schaffen. An den IGA-Standorten machen wir den Wandel zum Erlebnis. Für die Bürgerschaft in der Region und in den Verbandskommunen bietet die Infrastruktur, die mit der IGA geschaffen wird, einen nachhaltigen Nutzen.“

Als Teil des Strukturwandels im gesamten Rheinischen Revier umfasst das Konzept der IGA 2037 den Raum des Tagebaus Garzweiler mit Verbindungen in seine Umgebung. Das dezentrale Konzept erschließt diese Region an verschiedenen Punkten. Im Zentrum befindet sich der entstehende See, dessen Befüllung 2036 startet.

DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer: „Eine Landschaftsbaustelle dieser Dimension bietet eine einmalige Chance für die gesamte Region. Die Umstrukturierung eines Kohlereviers und der Beitrag unserer Grünen Branche sind auch international von Interesse. Mit der IGA 2037 wollen wir nicht nur zukunftsweisende Impulse für die Menschen vor Ort geben, sondern auch vielen Gästen die Erfolge des Strukturwandels und der Rekultivierung zeigen.“

Vor wenigen Wochen hat auch der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) den IGA-Plänen zugestimmt. Damit ist sichergestellt, dass die Gartenausstellung 2037 aus Mitteln des Strukturwandels finanziell gefördert wird. Die Zustimmung der ZRR bildet den vorläufigen Schlusspunkt zahlreicher politischer Entscheidungen, die seit 2024 für die Gartenausstellung getroffen wurden.

Zentraler Bestandteil der Bewerbung ist eine Machbarkeitsstudie, die der Zweckverband gemeinsam mit den Fachleuten von RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, der „ift Freizeit- und Tourismusberatung“, Montenius sowie Runze & Casper erarbeitet hat.

IGA 2037 formell besiegelt
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