Die Vertragsunterzeichnung durch DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer und Verbandsvorsteher Stephan Muckel bildet einen wichtigen Meilenstein für das Projekt. Vorausgegangen waren mehrjährige Vorarbeiten unter anderem zur Erstellung des dezentralen Konzeptes sowie eine breite Beteiligung verschiedener Gremien in den beteiligten Kommunen und der Region.
Als Verbandsvorsteher und Bürgermeister von Erkelenz sagte Stephan Muckel zur Unterzeichnung des Vertrages: „Strukturwandel braucht ein attraktives Umfeld für Unternehmen und hohe Lebensqualität für Menschen. Deshalb lautet unser Motto: Neue Lebensräume schaffen. An den IGA-Standorten machen wir den Wandel zum Erlebnis. Für die Bürgerschaft in der Region und in den Verbandskommunen bietet die Infrastruktur, die mit der IGA geschaffen wird, einen nachhaltigen Nutzen.“
Als Teil des Strukturwandels im gesamten Rheinischen Revier umfasst das Konzept der IGA 2037 den Raum des Tagebaus Garzweiler mit Verbindungen in seine Umgebung. Das dezentrale Konzept erschließt diese Region an verschiedenen Punkten. Im Zentrum befindet sich der entstehende See, dessen Befüllung 2036 startet.
DBG-Geschäftsführer Dr. Achim Schloemer: „Eine Landschaftsbaustelle dieser Dimension bietet eine einmalige Chance für die gesamte Region. Die Umstrukturierung eines Kohlereviers und der Beitrag unserer Grünen Branche sind auch international von Interesse. Mit der IGA 2037 wollen wir nicht nur zukunftsweisende Impulse für die Menschen vor Ort geben, sondern auch vielen Gästen die Erfolge des Strukturwandels und der Rekultivierung zeigen.“
Vor wenigen Wochen hat auch der Aufsichtsrat der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) den IGA-Plänen zugestimmt. Damit ist sichergestellt, dass die Gartenausstellung 2037 aus Mitteln des Strukturwandels finanziell gefördert wird. Die Zustimmung der ZRR bildet den vorläufigen Schlusspunkt zahlreicher politischer Entscheidungen, die seit 2024 für die Gartenausstellung getroffen wurden.
Zentraler Bestandteil der Bewerbung ist eine Machbarkeitsstudie, die der Zweckverband gemeinsam mit den Fachleuten von RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, der „ift Freizeit- und Tourismusberatung“, Montenius sowie Runze & Casper erarbeitet hat.