. Tankred Dorsts bildgewaltiges Weltmärchen „Merlin oder Das wüste Land“ erzählt im Theater ab 22. Mai hochmodern den mittelalterlichen Stoff um König Artus und seine Tafelrunde als opulente Parabel über die Menschheit. Es ist eine Tragödie über den Traum von einer besseren Welt, die Suche nach einem Leben voll Glück, Liebe und Frieden – und ihrem unausweichlichen Scheitern.
Dass Merlin die Tafelrunde orakelt, ärgert seinen Vater, den Teufel, ungemein. Soll sein Sohn seine magischen Kräfte doch dafür verwenden, die Menschen zum Bösen zu befreien. Während Vater und Sohn um die Ausgestaltung der Zukunft kämpfen, mischen der tumbe Parzival und der tückische Mordred, König Artus‘ Sohn, das demokratische Treiben in Camelot auf. Scheitert die Idee einer Welt ohne die Macht des Stärkeren am Konflikt zwischen den Generationen?
Inszeniert wird das Schauspiel von Christoph Roos.
Die Premiere ist am 22. Mai um 18 Uhr im Theater Mönchengladbach.
Tickets gibt es auf www.theater-kr-mg.de und an der Theaterkasse unter 02166/61 51 100.