Achja!-Theater spielte für 400 Vorschulkinder bei der GEM Theater in ungewöhnlicher Kulisse

Mönchengladbach · Mehr als 400 Vorschulkinder aus Mönchengladbach haben am 11. und 12. Juni ein besonderes Theaterereignis bei der GEM erlebt: Das Achja!-Theater war mit dem pädagogischen Musiktheaterstück „Motte will MEER“ zu Gast Am Nordpark 400.

Professor Fantastico besitzt eine Wünsch-dir-was-Maschine namens Willi.

Foto: GEM

Gespielt wurde dabei nicht auf einer klassischen Bühne, sondern erstmals in einer Fahrzeughalle der Straßenreinigung. Wo sonst Räumschilder und Winterdienstfahrzeuge untergebracht sind, verwandelte sich die Halle anlässlich des 30-jährigen Bestehens der GEM für zwei Tage in einen Theaterraum. Statt Maschinen bestimmten Kinderstimmen die Atmosphäre – sie verfolgten gespannt die Geschichte rund um Motte und ihren Einsatz gegen Plastikmüll.

Bereits zum dritten Mal hat die GEM Vorschulkinder zu diesem Theaterstück eingeladen. Ziel ist es, Umweltbildung früh und niedrigschwellig zu vermitteln.

„Das Stück bringt ein komplexes Thema so auf den Punkt, dass Kinder es verstehen und gleichzeitig Spaß daran haben. Genau darum geht es uns: früh zeigen, wie Abfall entsteht und wie man ihn vermeiden kann. Dass wir dafür unsere Fahrzeughalle öffnen konnten, macht die Erfahrung für die Kinder zusätzlich besonders“, sagt Yvonne Tillmanns, Bereichsleitung Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung bei mags und GEM.

Im Mittelpunkt des Stücks steht die Figur Motte, deren Vater als Fischer immer häufiger Plastik statt Fische aus dem Meer holt. Mit den Kindern im Publikum macht sich Motte auf die Suche nach den Ursachen der Müllflut und trifft dabei auf den schrillen Professor Fantastico. Das Stück verbindet Musik, Humor und Interaktion und vermittelt Kindern spielerisch die Zusammenhänge von Plastikverbrauch und Umweltschutz.

Das Theaterstück richtet sich an Kinder ab vier Jahren und greift das Thema Plastikmüll kindgerecht und anschaulich auf. Durch Mitmach-Elemente und direkte Ansprache werden die Kinder aktiv einbezogen und für einen bewussten Umgang mit Ressourcen sensibilisiert.

Mit dem Angebot knüpft die GEM an ihre Bildungsarbeit im Bereich Umweltbildung und Ressourcenschutz an und setzt gleichzeitig einen besonderen Akzent im Jubiläumsjahr.

Das nächste Highlight im Geburtstagsjahr folgt am 27. Juni. Dann öffnen mags und GEM ihre Türen am Nordpark und laden zum Tag der offenen Tür. Besuchende können nicht nur zuschauen, sondern an vielen Stationen selbst aktiv werden: etwa beim Baggerführerschein für Kinder, beim Laubbläser-Parcours, beim Müllsünder-Ermitteln mit den Mülldetektiven oder bei der Hubsteiger-Fahrt. Außerdem werden mehrere Betriebsführungen angeboten. Kinder gehen mit einem Laufpass an unterschiedlichen Stationen auf Stempel-Jagd, um etwas zu gewinnen. Zudem können an der „GEMschmags-Ecke“ Hunger und Durst gestillt werden.

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