Kooperationsprojekt Viert- und Achtklässler mit G.R.I.P.S.

Strümp · Wie gelingt ein guter Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule? Eine Antwort darauf gaben die Städtische Gemeinschaftsgrundschule Pastor-Jacobs-Schule und das Städtische Meerbusch-Gymnasium (SMG) mit ihrem gemeinsamen Projekt G.R.I.P.S.

Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Portfolios vor.

Foto: SMG

– Grundschule in Partnerschaft mit Sekundarstufe.

Vergangene Woche präsentierten Kinder der vierten Klassen der Pastor-Jacobs-Schule gemeinsam mit Lernenden der Jahrgangsstufe 8 des SMG die Ergebnisse ihrer Projektarbeit in der Mensa des Städtischen Meerbusch-Gymnasiums. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ stellten die Kinder und Jugendlichen ihre Portfolios vor.

Inhaltlich beschäftigten sich die Gruppen mit selbst gewählten Sachthemen. Die Schüler der Jahrgangsstufe 8 bereiteten die Themen auf und entwickelten passendes Lernmaterial. An drei Projekttagen arbeiteten die Teams selbstständig abwechselnd an beiden Schulstandorten an ihren Portfolios. Und die Ergebnisse konnten sich sehen lassen: So wurden auf dem Schulhof etwa ein Raketenstart und ein Vulkanausbruch simuliert. Anderen Projekte haben sich beispielsweise mit Themen wie Schulen in anderen Ländern, bedrohten Tierarten, Fußballstadien oder Lego beschäftigt. Am Ende wurden die Projekte Regenwald, Haustiere und Meere auf die ersten drei Plätze gewählt. Auch für die beteiligten Lehrkräfte bot das Projekt dabei einen Mehrwert. Sie lernten die jeweils andere Schulform besser kennen und erlebten die Kompetenzen ihrer Lernenden in neuen Rollen

Die beiden Schulen arbeiten im Rahmen des Netzwerks Zukunftsschulen NRW zusammen, um den Übergang von der Grundschule zum Gymnasium aktiv zu begleiten. Im Mittelpunkt steht das eigenverantwortliche Lernen. Lernende der vierten und der achten Klasse arbeiten in gemischten Teams und lernen voneinander. Die Grundschulkinder erhalten Einblicke in Lernmethoden der Sekundarstufe, während die älteren Lernenden Verantwortung als Fachleute und Lernbegleitende übernehmen. Das stärkt fachliche, soziale und personale Kompetenzen auf beiden Seiten.