Arbeiten diese Woche gestartet P+R-Platz wird endausgebaut

Osterath · Zwischen der Ladestraße und dem Edeka-Frischemarkt in Osterath wird seit Montag endlich wieder Erdreich bewegt: Der Endausbau des neuen Park-und-Ride-Platzes am Osterather Bahnhof hat begonnen.

Beim Spatenstich (v.r.): Daniel Hartenstein (Fachbereichsleiter Straßen und Kanäle der Stadt), Rüdiger Thissen (Ingenieurbüro Jaffke), Niklas Loerper (CDO der Stadtverwaltung), Bürgermeister Christian Bommers und Christian Schumm (Geschäftsführer der ausführenden Firma Frauenrath Landschaftsbau).

Foto: Stadt Meerbusch

Gemäß Planung ist jetzt die Stadt Meerbusch an der Reihe, ihren Teil des „Gesamtprojekts Bahnunterführung“ zu erledigen: Bevor der Landesbetrieb Straßen.NRW im Herbst mit den lang ersehnten Tiefbauarbeiten für die Unterführung beginnt, errichtet die Stadt auf dem brachliegenden Areal am Alten Güterbahnhof einen neuen Park-und-Ride-Platz für 42 Fahrzeuge. Schon 2024 hatten die Rodungsarbeiten auf dem Gelände begonnen. Der Endausbau wird etwa ein halbes Jahr dauern. Die Gesamtmaßnahme kostet rund 985 000 Euro, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr fördert das Projekt mit maximal rund 591 000 Euro.

Eine Premiere für Meerbusch gibt es dabei auch: Die kostenfrei nutzbaren Stellplätze werden erstmals mit im Boden eingelassenen Sensoren ausgestattet, die die Belegung in Echtzeit erfassen. Über eine App des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und über die Webseite der Stadt können Autofahrer sich noch während der Anfahrt vergewissern, wie viele Parkplätze noch frei sind.

Bürgermeister Christian Bommers freut sich über den Baustart: „Nach den quälenden Unterbrechungen und Baustopps der Vergangenheit ist es auch für unsere Bürgerinnen und Bürger enorm wichtig, zu sehen, dass hier endlich wieder gearbeitet wird.”

Im Rahmen der Maßnahme wird das von der Stadt beauftragte Tiefbauunternehmen zunächst rund 200 Meter Kanal und die nötigen Leitungen für die Beleuchtung des Parkplatzes ins Erdreich legen. Für die Befestigung des Parkplatzes wird unter anderem auch altes Natursteinpflaster aus dem Umfeld des Alten Güterbahnhofs wiederverwendet. Zudem wird es auf dem neuen P+R-Platz eine Ladestation für Elektrofahrzeuge und Abstellflächen für Fahrräder geben. Wenn alles fertig ist, werden Landschaftsgärtner die Anlage mit Baumbeeten einfassen.

Der bestehende „wilde“ Parkplatz an den Gleisen ist im Zuge der Bauarbeiten gesperrt worden. Die Fläche wird für Baufahrzeuge und -material benötigt. Ersatzparkplätze sind ausgeschildert.