Die Gründungsversammlung wurde von der Düsseldorferin Dorothea Düsedau, Co-Vorsitzende der SPD Frauen Niederrhein, geleitet. Düsedau: „Alle Meerbuscherinnen, die sich vor Ort mit ihrer Stimme einbringen möchten, damit positive lokalpolitische Veränderungen in ihrem Sinne angestoßen werden, haben mit den SPD Frauen nun die richtige Anlaufstelle. Dass die SPD Frauen aktiv werden, ist richtig und wichtig, denn ohne dieses Engagement kommen wir nicht voran.“
Chantal Messing, Vorsitzende der SPD Meerbusch und im Landes- und Bundesvorstand der SPD Frauen aktiv, zeigte sich sichtlich erfreut über den Neuanfang und betonte die Bedeutung einer starken, vernetzten Frauenbewegung: „Wir leben bereits Gleichstellung in der SPD Meerbusch. Wir alle sind Meerbusch! Dennoch ist die Neugründung der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft der SPD Frauen das richtige Signal in dieser Zeit, denn sie wird sich für Themen einsetzen, die Frauen in Meerbusch bewegen oder vor allem betreffen. Ob Kita- oder OGS-Plätze, ob Ärzte- oder Lebensmittelversorgung oder Mobilität: Ich bin sicher, dass man künftig von den SPD Frauen hören wird, denn sie werden frischen Wind und konkrete Ideen in die Kommunalpolitik bringen.“ Alle Bürgerinnen, die sich für eine gerechtere und lebenswertere Stadt engagieren wollen, seien herzlich eingeladen, sich bei den SPD Frauen jederzeit zu melden.
Die Vorsitzende Kirsten Pabich verdeutlichte: „Gleichstellung ist kein Nice-to-have, sondern Pflichtaufgabe. In Meerbusch wird Politik vor allen Dingen von Männern gemacht. Es braucht aber alle Perspektiven, damit es gerecht zugeht. Wir werden uns daher vor Ort dafür einsetzen, faire Chancen, sichere Lebensbedingungen und eine starke Stimme für alle Frauen in Meerbusch zu schaffen. Mein Herzensanliegen ist es, für mehr Frauenhausplätze im Rhein-Kreis Neuss zu sorgen, damit stärkerer Schutz und Unterstützung für Frauen und ihre Kinder in Notlagen gewährleistet sind.“ Dita Elten ergänzt: „Ich freue mich darauf, mit den Frauen in Meerbusch einen Raum zu schaffen, in dem wir uns austauschen, Ideen sammeln und die alltägliche Gleichberechtigung weiter vorantreiben.“
Gleichzeitig bekräftigten die Frauen, auch Männer in den Diskurs einzubeziehen, um partnerschaftliche und familienfreundliche Politik zu fördern.