Das neue Programm Talk im Pavillon

Krefeld · Die Gesprächsreihe „Talk im Pavillon“ wird weiter geführt. Im Krefeld-Pavillon im Kaiserpark, den der Künstler Thomas Schütte entwarf, werden wieder hochkarätige Gäste zur Diskussion erwartet

Idyllisch gelegen an der Ecke Kaiserstraße / Wilhelmshofallee: der Krefeld-Pavillon, von Künstler Thomas Schütte im Achteckformat 2019 errichtet, dient heute den Veranstaltungen des Vereins MIK.

Foto: Müller

Der „Talk im Pavillon“ ist eine hochwertige Gesprächsreihe. Die Krefelder Kunsthistorikerin Christiane Lange und der Journalist Stefan Schröder befragen vor Publikum kompetente Gäste zu Themen der Zeit. Veranstaltungsort ist der Krefeld-Pavillon im Park an der Kaiserstraße, den der Künstler Thomas Schütte vor sieben Jahren ganz in Holz errichtet hat.

Nun stellen die beiden Gastgeber das neue Programm vor. Es beginnt am 14. Juli und endet am 30. September. Karten zu den Gesprächsabenden können ab sofort geordert werden. Und zwar über die Homepage des tragenden MIK-Vereins www.projektmik.com

Den Aufschlag macht am 14. Juli um 19 Uhr die Architektin und Vorständin der „Montag-Stiftung Jugend und Gesellschaft“ Barbara Pampe. „Uns hat erschreckt, wie viele Kinder in Krefeld keinen Schulabschluss erreichen“, erklärt Stefan Schröder die Auswahl des Themas, „könnte das auch mit den schulischen Räumen zu tun haben?“ Barbara Pampe gilt als Expertin für zukunftsfähige Gebäude von Schulen. Nach ihrer Expertise können Raumstrukturen das Lernen durchaus unterstützen. Vielleicht lässt sich aus dem Gespräch auch etwas für Krefelder Verhältnisse lernen.

Über die Sicherheit in Städten sprechen die Moderatoren am 27. Juli um 19 Uhr mit NRW-Innenminister Herbert Reul. Der kantige CDU-Politiker ist bekannt für seinen konsequenten Kampf gegen Kriminalität. An diesem Abend wird auch thematisiert, ob mehr Videoüberwachung zum Ziel führt oder die Bürger selbst mehr aufeinander acht geben sollten. Im Laufe des Abends stößt dann noch Oberbürgermeister Frank Meyer zur Diskussion und bringt sicherlich lokale Aspekte ein.

In einer alternden Gesellschaft wird altersgerechtes Bauen immer wichtiger. Dazu kann der Leiter des Institutes für Gerontologie in Heidelberg, Professor Andreas Kruse, sicherlich einiges beitragen. Der Alternsforscher geht der Frage nach, was sich im Alter für Menschen verändert und wie sich altengerecht bauen lässt. Das Gespräch findet am 29. Juli statt und beginnt um 19 Uhr.

Ein alter Bekannter kommt am 7. September, 19 Uhr, in den Pavillon: Otto Fricke, früher Krefelder Bundestagsabgeordneter der FDP und heute Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes. Er diskutiert mit den Moderatoren über die Chancen und Risiken der Olympiabewerbung für die ausrichtenden Städte.

Den Schlusspunkt der Reihe setzt am 30. September um 19 Uhr der ehemalige Oberbürgermeister von Wuppertal und Wirtschaftswissenschaftler Uwe Schneidewind. Unter dem Titel „Kommunalpolitik, wie geht das?“ wirft er einen Blick zurück in den Maschinenraum der lokalen Politik und stellt sich der Frage, warum sich Deutschland mit Veränderungen schwer tut.

Veranstalter der Gesprächsreihe ist der Verein Mies van der Rohe in Krefeld, kurz MIK. Die Eintrittskarten kosten 12 Euro. Es gibt sie nur online unter der Vereinsadresse www.projektmik.com