Ernstfall am Rhein geprobt

Langst-Kierst · Die Löschzüge aus Nierst und Langst-Kierst probten jetzt am Rhein für den Ernstfall.

An der Flussgrenze an der Nierster Werthalle stand, wurden 1000 Liter Wasser pro Minute aus dem Rhein gesaugt.

An der Flussgrenze an der Nierster Werthalle stand, wurden 1000 Liter Wasser pro Minute aus dem Rhein gesaugt.

Foto: Feuerwehr

Da staunten Spaziergänger am Rhein bei Nierst nicht schlecht: Direkt am Ufer stand die Meerbuscher Feuerwehr und pumpte Wasser ab. Schläuche liefen in die naheliegenden Felder, hier rannten Kameraden umher, dort wurden Befehle gebrüllt. „Alles nur eine Übung“, kann Frank Mohr, Sprecher der Feuerwehr Meerbusch, nun beruhigen. „Die Löschgruppen aus Nierst und Langst-Kierst leisten jeden Tag einen wichtigen Teil zum Schutz der Bevölkerung in Meerbuschs Norden.“ Auf Grund ihrer ländlichen Lage einerseits und der gleichzeitigen Nähe zum Rhein andererseits spielt hier das Thema der Wasserförderung über lange Wegestrecken in diesen Ortsteilen eine ganz besondere Rolle. „Deshalb führen die beiden Löschgruppen gerade in den Sommermonaten regelmäßig gemeinsame Übung durch“, sagt Frank Mohr.

An der Flussgrenze an der Nierster Werthalle stand, wurden 1000 Liter Wasser pro Minute aus dem Rhein gesaugt.

An der Flussgrenze an der Nierster Werthalle stand, wurden 1000 Liter Wasser pro Minute aus dem Rhein gesaugt.

Foto: Feuerwehr

Als Quelle für das Löschwasser diente in diesen Tagen Meerbuschs fließende Stadtgrenze – der Rhein. Mit einem geländegängigen Löschfahrzeug auf Allradbasis, das unmittelbar an der Flussgrenze an der Nierster Werthalle stand, wurden 1000 Liter Wasser pro Minute aus dem Rhein gesaugt und zur nächsten Feuerlöschkreiselpumpe gepumpt. Die wiederum drückte das Wasser direkt über eine weitere Pumpe zu einem zweiten Löschfahrzeug von dem aus ein angenommener Vegetationsbrand mit mehreren Strahlrohren gleichzeitig bekämpft werden konnte. „Auf diese Weise legten Übungsleiter Martin Althaus und seine 25 Kameraden aus Nierst und Langst Kierst rund 250 Metern Wegstrecke mit Schläuchen zurück.“

(Report Anzeigenblatt)