Kompanievogelschießen Corporal Dirk Verkühlen ist neuer König der Missouris

Lank -Latum · Die Mitglieder der 17th Missouri Infantry „Blaue Adler“, die der St. Sebastianus Schützenbruderschaft von 1475 Lank-Latum angehört, trafen sich vor kurzem auf der Schießanlage des TSV Meerbusch zum Kompanievogelschießen.

Sicherte sich die Königswürde: Corporal Dirk Verkühlen mit Frau Vicky.

Sicherte sich die Königswürde: Corporal Dirk Verkühlen mit Frau Vicky.

Foto: 17th Missouri Infantry "Blaue Adler"

1st Lieutenant Dennis Adam und Private Jan Prinz waren verantwortlich für die Herstellung der Holzvögel für das Vogelschießen der auch als „Missouris“ bekannten Kompanie.

Zunächst rückten die 17 erschienenen Mitglieder dem Pfändervogel zu Leibe. Am Ende des Pfänderschießens konnten sich Corporal Michael Mohrin (linker Flügel, 29. Schuss), Corporal Günter Müller (rechter Flügel, 22. Schuss), 1st Lieutenant Christian Bößen (Kopf, 79. Schuss) und Corporal Dirk Verkühlen (Schweif, 22. Schuss) über einen Pfand freuen. Im Anschluss galt es, einen Nachfolger für Corporal Michael Mohrin zu finden, der die letzten vier Jahre das Amt des Kompaniekönigs inne hatte.

Mit dem 43. Schuss sicherte sich Corporal Dirk Verkühlen neben einem Pfand die Königswürde der Missouris. Mit ihm freuen sich seine Frau Vicky und natürlich der Rest der 17th Missouri Infantry „Blaue Adler“ nun auf das kommende Schützenfest im Juni 2023.  

Im Anschluss wurde zur traditionellen Thanksgivingfeier geladen. Dort gab es neben Speis und Trank noch einige Runden Bingo zu bestreiten. Zum Abschluss des Abends wurde es noch einmal feierlich. Neben der Übergabe der Pfänderordens beziehungsweise des Kompaniekönigsilbers gab es eine Überraschung für den zurückgetretenen Spieß 1st Sergeant Roland Füssel. Dieser hatte das Amt seit der Gründung der Kompanie im Jahr 2003 inne und wurde für seine Verdienste zum 2nd Lieutenant befördert. „Die Beförderung kam für mich sehr überraschend“, so Füssel. „Ich habe die Jahre als Spieß sehr genossen und freue mich sehr über die ausgesprochene Beförderung“.