Es ist gute Tradition bei der Schiefbahner Werbegemeinschaft, das Thema Kinder beim Schiefbahner „MeinFest“ in den Mittelpunkt zu stellen. Zusätzlich wird das „MeinFest“ immer mit einem Thema überschrieben. „Bei einem unserer jüngsten Feste stand das Thema Inklusion im Fokus“, berichtet Rainer Höppner, Vorsitzender der Schiefbahner Werbegemeinschaft. Ein Thema, das an der Schiefbahner Hubertusschule bereits seit 25 Jahren gelebt wird. „Da war es für uns nur der nächste logische Schritt, aus den Spenden des MeinFestes die Hubertusschule zu bedenken“, so Höppner weiter. So wurde kurzerhand mit Schulleiterin Martina Ebert und ihrer Stellvertreterin Ulrike Wenderoth besprochen, was an der Schule gebraucht wird, wovon alle Schüler profitieren. „Wir hatten bereits vier Spiele in dieser Art, darum haben wir uns für ein fünftes entschieden“, erklärt die Schulleiterin.
„4 in a Row“, wie es groß auf dem Spiel steht, ist nichts anderes, als „vier gewinnt“. Das Besondere an dem Spiel ist vor allem seine flache Form - es wirkt dabei tatsächlich eher wie eine Tafel, an der die Kinder die roten oder gelben kleinen Scheiben bewegen und schieben können, bis eben vier gleiche Farben in einer Reihe sind (engl.: 4 in a row).
Bereits vier dieser Spiele hängen bereits am Zaun vor dem Spielplatz der Hubertusschule in unmittelbarer Nähe zum Schulhof. „Das neue Spiel werden wir an anderer Stelle ebenfalls an einem Zaun anbringen, so dass sich die Schüler - wenn sie denn spielen wollen - an allen Spielen verteilen“, erklärt Martina Ebert weiter. Da die Spiele in „Sitzhöhe“ hängen, können sie eben auch von Kindern gespielt werden, die beispielsweise in einem Rollstuhl sitzen. „Wir als Werbegemeinschaft wollen natürlich auch was in und für unseren Ortsteil machen. Mit der neuen Anschaffung haben wir eine Schule vor Ort unterstützt und den caritativen Zweck dabei berücksichtigt“, betont Rainer Höppner.
Bereits bei der Übergabe der Spende schauten viele Schüler gespannt zu und freuten sich schon, das neue Spiel endlich ausprobieren zu können.