Beeindruckender Jahresbericht der Abwasserbetriebe 42 Maßnahmen abgeschlossen

Stadt Willich · Der Abwasserbetrieb Willich präsentiert einen beeindruckenden Jahresbericht: Allein 2025 gab es Maßnahmen für rund 8,3 Millionen Euro.

Im Jahr 2025 haben die Abwasserbetriebe 8,3 Millionen Euro in 42 Maßnahmen investiert. Foto: Stadt Willich

Foto: Stadt Willich

Dem Bürger fallen die Arbeiten des Abwasserbetriebs Willich (ABW) zumeist eher ins Auge – wenn sie ihn gerade konkret stören: Baustellen, Sperrungen, Umleitungen…

Was konkret hinter diesen Arbeiten steckt und welchen wirklich beeindruckenden Umfang das aktuelle Abwasserbeseitigungskonzept hat, davon konnte sich jetzt der Willicher Planungsausschuss ein Bild machen. Denn dort stellte der Leiter des Betriebs, Marc Ostermann, den aktuellen Bericht zum Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) vor – auch, um „der Politik“, aber eben auch für Bürgerinnen und Bürger transparenter zu machen, wofür (zum Beispiel) Abwassergebühren konkret und nachhaltig eingesetzt werden.

Kurz angerissen einige von Ostermann übersichtlich zusammengestellte Zahlen und Fakten aus dem Bericht für einen schnellen Überblick:

• Das aktuelle Abwasserbeseitigungskonzept 2021-2026 umfasst insgesamt 87 Maßnahmen. Davon konnten bereits 42 Maßnahmen vollständig abgeschlossen werden. Weitere Maßnahmen befinden sich derzeit im Bau oder in konkreter Planung.

• Auch finanziell wird deutlich, welche Größenordnung die Arbeit des ABW hat: Für Maßnahmen des Abwasserbeseitigungskonzeptes 2021-2026 wurden Investitionen von insgesamt rund 36,5 Millionen Euro eingeplant - allein 2025 wurden Maßnahmen mit einem Volumen von rund 8,3 Millionen Euro ausgewiesen. Für das Jahr 2026 sind weitere Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 6,6 Millionen geplant.

• Eine ganze Reihe von Maßnahmen müssen unter laufendem Verkehr und schwierigen Randbedingungen umgesetzt werden mussten – zum Beispiel aufgrund hoher Grundwasserstände oder komplexer Verkehrsführungen. Trotzdem konnte ein großer Teil der Projekte planmäßig vorangebracht werden, so Ostermann.

• 2025 wurden unter anderem die Kanalbaumaßnahmen Neusser Straße, St.-Sebastian-Weg, Alperheide und Virmondstraße sowie rund 1000 Meter geschlossene Inliner-Sanierungen des Kanalnetzes abgeschlossen.

• Zugleich laufen weitere größere Maßnahmen: in der Lindenstraße, an der Brückenstraße sowie an den Regenwasserbehandlungs- und -Rückhalteanlagen. Im Rahmen der laufenden Selbstüberwachung wurden im Jahr 2025 außerdem 42 km Kanalnetz inspiziert.

„Aus diesen Fakten wird deutlich, wie die Abwassergebühren investiert werden: In Substanzerhalt, den Gewässerschutz, die Starkregenvorsorge, die Betriebssicherheit und in eine moderne Kanalinfrastruktur“, so Ostermann abschließend.