Mit Eimern, Lappen, Reinigungspasten und Wasser ausgestattet, begaben sie die über 50 Konfirmanden an die acht Stellen, an denen die Stolpersteine für die in Schiefbahn geborenen und ab 1941 in verschiedene Konzentrationslager verschleppten und ermordeten jüdischen Mitbürger verlegt worden sind. Mit gelben Warnwesten geschützt reinigten die Jugendlichen die Stolpersteine, bis sie im Bürgersteig wieder goldfarben blinkten und so die Aufmerksamkeit der vorbeigehenden Menschen weckten. Mit Schildern „Achtung: Stolpersteinputzen gegen das Vergessen“ machten die KonfirmandInnen Passanten und Autofahrer auf sich aufmerksam. Im Auswertungsgespräch, im Anschluss an die Aktion, berichteten die Konfirmanden von viel positivem Zuspruch, aber auch von kritischen Bemerkungen einzelner Fußgänger und Autofahrer . Die Leiter der Aktion, Pfarrer Joachim Schuler und die zwei Jugendleiter und Diakone Pia Letter und Björn Kalmus stellten abschließend fest, dass die Aktion eine beeindruckende Demonstration „Gegen das Vergessen“ gewesen sei.
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