„…and the winner is:“ Am Montag wurden im Büro von Bürgermeister Christian Pakusch im Schloss Neersen Preise verteilt. Pakusch und die in Sachen Schule zuständige Beigeordnete Dr. Sarah Bünstorf überreichten die Preise zum Wettbewerb „Gestalte ein Plakat für ein freiwilliges soziales Jahr an einer Willicher Schule!“
Teilnehmen konnten im Vorfeld alle Oberstufenschüler der städtischen, weiterführenden Schulen (Lise-Meitner-Gymnasium, Robert-Schuman-Europaschule, Leonardo-da-Vinci Gesamtschule), letztlich ging es darum, nicht nur Plakate zu bekommen, sondern auch, „dass sich Schülerinnen und Schüler mit dem Thema FSJ auseinandersetzen und fürs Thema Interesse geweckt wird“, so Initiatorin Lena Schad vom Geschäftsbereich Schule.
Die diesjährige „Abi-Lücke“ (Wechsel G8 zu G9) ließ weniger Bewerber befürchten – drum wollte sie auf diesem Weg die Möglichkeit eines freiwilligen, sozialen Jahres präsenter für die Abiturienten machen.
Zu den von einer Jury unabhängig gekürten Siegern: Der erste Platz ging an Mia Sophie Horn und Luca Tim Esser von der Leonardo-da-Vinci Gesamtschule, der zweite an Nelly-Marie Lindemann (Robert-Schuman-Europaschule), den dritten Platz teilen sich Stella Haas, Coleen Brock (ebenfalls RSE) und Frederick Bergfort (Liese-Meitner-Gymnasium).
Neben Ehre gab es Preisgelder (300, 200 und zweimal 50 Euro) für die Klassenkassen - und zusätzlich für die Anwesenden eine Urkunde sowie einen Gutschein für eine Neersener Eisdiele.
Ein Freiwilliges Soziales Jahr an einer Schule bietet die Möglichkeit, junge Menschen im Schulalltag zu unterstützen und dabei wertvolle Erfahrungen für die eigene Zukunft zu sammeln. Man entwickelt wichtige soziale und persönliche Kompetenzen, übernimmt Verantwortung und erhält Einblicke in pädagogische Berufe. Auf der anderen Seite ist das FSJ für Schulen eine wertvolle Unterstützung im Schulalltag. FSJler entlasten Lehrkräfte bei organisatorischen und pädagogischen Aufgaben und können Schülerinnen und Schüler individuell begleiten. Gleichzeitig bringen sie neue Ideen mit, fördern das soziale Miteinander und tragen zu einer positiven Schulgemeinschaft bei, so Schad.