Hohlstein-Sisters holen gleich zwei Goldmedaillen Goldenes Saison-Finale für Willicher Hohlstein-Sisters

Stadt Willich · Mit zwei Goldmedaillen für den Turnverein Schiefbahn im Duett AK 50-59 sowohl in der technischen, als auch in der freien Kür, sind Birte Hohlstein-Janssen und Silke Hohlstein-Terwesten von der im November erstmalig ausgetragenen „Artistic Swimming Masters“-League in Einhoven/NL nach Hause gekommen.

Mit zwei Goldmedaillen für den Turnverein Schiefbahn im Duett AK 50-59 sowohl in der technischen, als auch in der freien Kür, sind Birte Hohlstein-Janssen und Silke Hohlstein-Terwesten von der im November erstmalig ausgetragenen Artistic-Swimming-Masters-League in Einhoven/NL nach Hause gekommen.

Foto: Hohlstein

Insgesamt 53 Vereine aus 14 Nationen, darunter sogar Curacao und USA, hatten über 250 Küren in verschiedenen Altersklassen für dieses neue, sehr spät im Jahr terminierte Wettkampf-Format gemeldet.

In der technischen Kür konnten Silke und Birte souverän die Duett-Konkurrenz mit großem Vorsprung dominieren und entspannt die erste Goldmedaille in Empfang nehmen.

Unter den strengen Augen ihrer Trainerin Sascha Janssen, die nach privaten Verpflichtungen extra noch für die freie Kür am nächsten Tag nach Eindhoven gefahren wurde und ihre Aktiven so komplett überrascht hatte, war es dort dann bedeutend knapper. So war es bis zuletzt spannend, ob es auch hier für den Sieg reichen würde. Mit knappen 0,4 Punkten vor der starken Konkurrenz war dann der Jubel aber umso größer.

Damit beenden die beiden Schwestern, die seit 1994 auch als Masters im Synchronschwimmen starten, ihre seitdem erfolgreichste Saison mit Silber und Bronze bei der WM im Juli in Singapur und zusätzlich mit sechs Goldmedaillen bei drei weiteren internationalen hochkarätigen Wettkämpfen.

Es war aber leider auch das emotional härteste Jahr durch den Verlust ihrer Mutter und langjährigen Trainerin Ingeborg Hohlstein, die nur eine Woche vor dem Abflug zur WM ihren langen Kampf gegen die Demenz verloren hatte.

Besonders emotional wurde es für Birte und Silke noch einmal in Eindhoven. Denn genau hier in diesem Schwimmbad war bei der EM 2013 der letzte internationale Auftritt von Mutter Ingeborg als Trainerin und Wertungsrichterin und überall kamen wieder Erinnerungen hoch.

Birte und Silke blicken nun in ein etwas ungewisses Jahr, da durch die lange Schließung des Variobades, aber auch durch anstehende medizinische Eingriffe bei beiden die Trainingsmöglichkeiten stark eingeschränkt werden und so nicht klar ist, wann sie wieder im Wasser durchstarten können.