Spiel endet 6:3 für die Krefeld Pinguine Sieg in Landshut beendet "schwarze Serie"

Die Krefeld Pinguine kehren mit einem 6:3-Sieg von ihrem Auswärtsspiel beim EV Landshut zurück. Spieler des Abends war Zach Magwood: Mit zwei Toren und einer Vorlage zieht er mit Marcel Müller in der internen Scorer-Liste gleich.

Sieg in Landshut beendet "schwarze Serie"​
Foto: Krefeld Pinguine

Damit beenden sie zugleich eine „schwarze Serie“: Insgesamt zehn Mal musste sich der KEV zuvor im Landshuter Eisstadion geschlagen geben, der letzte Sieg bei den Niederbayern war 1995 im Play-off-Halbfinale zu verzeichnen. Den Sieg erkämpften sich die Pinguine nach einem unruhigen Spiel, das sich über weite Strecken auf Augenhöhe abspielte, im letzten Drittel. Sie gingen zweimal in Führung – 1:0 und 2:1 – lagen dann zunächst 2:3 im Rückstand, zeigten dann aber gute Nerven: “Im Großen und Ganzen haben wir die Ruhe bewahrt, auch nach Rückstand im letzten Drittel, haben dann das Spiel gedreht, hinten solide alles dicht gemacht und dann am Ende die drei Punkte auch verdient mit nach Hause genommen“, so David Trinkberger, der als gebürtiger Landshuter für dieses Spiel in sein Heimatstadion zurückkehrte.

Das erste Tor des Abends fiel für die Pinguine aus einer eher unverhofften Situation heraus. Nach einer Strafe durch Leon Niederberger nutzten Zach Magwood und Kael Mouillierat in der 10. Minute eine Fehleinschätzung des Landshuter Schlussmanns Nico Pertuch aus. Der Schlussmann zögerte, die Scheibe zu spielen und ermöglichte so dem Treffer Mouillierats.

Im zweiten Drittel nahm das Spiel an Härte und Zerfahrenheit zu. Neben 16 Strafminuten zwischen beiden Mannschaften gab es jedoch auch drei Tore in unter drei Minuten. Brett Cameron glich das Spiel in der 27. Minute aus, Magwood stellte den alten Vorsprung durch ein Überzahltor in der 29. Minute auf Zuspiel Marcel Müllers und Maximilian Sölls wieder her, ehe Markus Eberhardt nur 18 Sekunden später erneut das Spiel nach einem abgefangenen Pass ausgleichen konnte.

Das Spiel drohte den Pinguinen spätestens in der 47. Minute aus den Händen zu gleiten. Brett Cameron brachte die Hausherren durch eine starke Einzelaktion gegen die gesamte Pinguine-Verteidigung inklusive Sergey Belov in Führung. Die Pinguine bewiesen daraufhin jedoch Moral und konnten das Spiel drei Minuten später in der 50. Minute durch Dennis Miller ausgleichen. Wiederum drei Minuten verstrichen, bis Philip Riefers sich ebenfalls als Torschütze eintragen durfte, als er einen Schussversuch Sölls von der blauen Linie abfälschen konnte. Den Sieg besiegelten die Pinguine in der Schlussminute mit zwei Treffern ins leere Tor. Magwood und Mike Fischer setzten mit dem 5:3 und 6:3 aus Sicht der Pinguine die Schlusspunkte in einem unterhaltsamen Spiel.

Das erste Pinguine-Heimspiel seit drei Wochen steht am Sonntag Abend (18.30 Uhr) in der Yayla Arena gegen die Heilbronner Falken auf dem Programm. Wegen des Deutschland Cups sowie Konzerten mussten die Schwarz-Gelben zuvor vier Auswärtsspiele in Serie bestreiten.