Die Nationalsozialisten haben die Menschen nach Auschwitz, Theresienstadt, Stutthof, Landeshut, Minsk, Riga, Dachau, Izbica, Treblinka, Chelmno, Warschau, Groß-Rosen, Kowno, Buchenwald, Lodz und Lenne verschleppt und dort ermordet. Hintergrund der Projektion ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts. Er findet seit 2005, dem 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch sowjetische Truppen, jährlich statt. Das Grafschafter Museum führt die Aktion in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Moers e.V. und dem Verein Erinnern für die Zukunft Moers durch.
Moers Stilles Gedenken für Holocaust-Opfer am 26. und 27. Januar am Schloss
Moers · Als stilles Gedenken an 181 Bürgerinnen und Bürger aus dem Synagogenbezirk Moers projiziert das Grafschafter Museum am Montag, 26., und Dienstag, 27. Januar, jeweils ab 17.30 Uhr ihre Namen auf die Schlossfassade.
26.01.2026
, 10:56 Uhr
Um an die ermordeten 181 Bürgerinnen und Bürger aus dem Synagogenbezirk Moers zu erinnern, projiziert das Grafschafter Museum am 26. und 27. Januar jeweils ab 17.30 Uhr ihre Namen auf die Fassade des Schlosses. Hier ist der Name von Maria Kohlmann zu sehen.
Foto: Bettina Engel-Albustin/Grafschafter Museum