Die Baufirma hat im Dezember die Arbeiten beendet und das Gerüst abgebaut. Damit ist der Blick frei auf das vollständig sanierte Ziegelmauerwerk. In den vergangenen Monaten wurden die Dachflächen gedämmt und neu eingedeckt, die Gauben mit Schieferbehang saniert und auf den Südseiten sind nun Photovoltaik-Module angebracht. Das beauftragte Büro Druschke Architektur hat bei der Planung Wert darauf gelegt, die Gesamtwirkung des historischen Gebäudes zu erhalten.
Ein weiteres Zeichen nach außen für den Verjüngungsprozess ist das große Panoramafenster über dem alten Haupteingang, das einen farbigen Akzent setzt. Auch am Seitenflügel sind bei drei Fenstern die historischen Werksteingewände durch einen farbigen Rahmen ersetzt, weil hier für eine neuartige Lern-Zone die Fensterbrüstungen abgesenkt wurden. Die Ausbauarbeiten des umfassend veränderten Gebäudeinneren werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen, bevor der nächste Meilenstein der Erneuerung der Schule erreicht ist. Im Frühjahr können hier unter anderem acht Klassenräume und die neue Mediathek bezogen werden. Im November 2024 haben die Beteiligten aus Verwaltung, Politik, Schulgemeinde und Firmen den multifunktional nutzbaren Neubau des Mensa- und Verwaltungsgebäudes im hinteren Bereich des Geländes eingeweiht.