Einen relevanten Anstieg gab es dagegen bei Mord- und Totschlagsdelikten sowie im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung. Außerdem belegen die Zahlen einen erneuten Anstieg bei Straftaten, in denen Messer eingesetzt wurden. Dabei hat sich die gesamte Anzahl der Straftaten lediglich um 267 Straftaten erhöht und liegt mit insgesamt 52.273 Fällen annähernd auf dem Vorjahresniveau. Die sechs wichtigsten Erkenntnisse des Jahres 2025 im Überblick:
- Die Aufklärungsquote konnte um 2 % auf 54 % gesteigert werden.
- Mord- und Totschlagsdelikte sind von 13 auf 34 Fälle angestiegen. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 87,5 %, bei Morddelikten sogar bei 100 %.
- Die Zahl der Raubdelikte ist erneut gesunken; von 472 Fällen im Jahr 2024 auf 440 Raubdelikte im Jahr 2025.
- Diebstahlsdelikte sind insgesamt um 5,68 % auf 19.812 Taten zurückgegangen.
- Die Anzahl der Straftaten unter Einsatz eines Messers ist erneut gestiegen: insgesamt wurden 2025 in 361 Fällen ein Messer als Tatmittel eingesetzt. Das sind 36 Fälle mehr als im Jahr 2024.
- Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und insbesondere Straftaten durch Verbreitung, Erwerb, Besitz und der Herstellung kinder- und jugendpornografischer Inhalte sind deutlich um 557 auf 1.300 Fälle gestiegen. Grund dafür ist insbesondere die Aufarbeitung eines umfangreichen Strafverfahrens gegen eine kinderpornografische Darknet-Plattform, das die Polizei Duisburg im Jahr 2024 geführt hat.
Polizeipräsident Alexander Dierselhuis dankt sowohl den Bürgerinnen und Bürgern wie auch seinen Ermittlerinnen und Ermittlern der Kriminalpolizei: „Die Unterstützung der Duisburgerinnen und Duisburger hat einen gewichtigen Beitrag dazu geleistet, Straftaten aufzuklären. Bitte stellen Sie sich auch weiterhin als Zeugin bzw. Zeuge zur Verfügung, wenn Sie eine Straftat beobachten. Die hohe sachliche Kompetenz und das kontinuierliche Engagement der Ermittlerinnen und Ermittler führten trotz stetig wachsender Anforderungen zu einer verbesserten Aufklärungsquote.“