Moers Kinder gehen wieder auf große Ostereiersuche

Moers · Ostern wird bunt – und viele Spielplätze in Moers werden wieder zu kleinen Schatzinseln: Am Ostermontag, 6. April, startet ab 15 Uhr die beliebte Ostereiersuche.

Stefan Ertelt und Lena Kempken vom Sponsor Sparkasse am Niederrhein sowie Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro (v. r.) suchen schon einmal passende Verstecke.

Foto: pst

In diesem Jahr beteiligen sich sogar zehn Spielplätze – so viele wie noch nie. Das bewährte Konzept bleibt: Kinder suchen auf ‚ihrem‘ Spielplatz nach versteckten Plastik-Eiern und tauschen diese vor Ort gegen eine Geschenktüte ein – eine pro Kind. Insgesamt werden über 900 Tüten verteilt. Möglich macht das in diesem Jahr die großzügige Unterstützung der Sparkasse am Niederrhein, die die Aktion erstmals als Sponsor begleitet.

Spielplatzpaten der ersten Stunde noch dabei
„Ein großer Dank gilt den vielen engagierten Spielplatzpatinnen und -paten. Sie bereiten die Suche mit viel Einsatz vor, verstecken die Eier, organisieren den Ablauf und sorgen dafür, dass alle Kinder eine schöne Zeit erleben“, erläutert Mark Bochnig-Mathieu vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt. Viele von ihnen sind seit Jahren dabei und opfern dafür sogar ihren Feiertag. „Sie machen das hier mit viel Herz. Ohne sie gäbe es die Ostereiersuche nicht“. Ein besonderes Beispiel ist die Familie Julius aus Kapellen: Sie hatte 2016 die Idee dafür auf dem Spielplatz an der Grabenstraße in Kapellen zunächst im privaten Rahmen. Daraus entstand ein Jahr später die erste offizielle Aktion des Kinder- und Jugendbüros. Auch zehn Jahre später ist die Familie weiterhin dabei und hat die Suche – mit Ausnahme der Corona-Jahre – jedes Jahr organisiert. „Dass diese Idee seit zehn Jahren trägt, spricht für sich – und für die Menschen dahinter“.

Aktion wächst
Außerdem gehören die Spielplätze am Treibweg (Scherpenberg), an der Helmholtzstraße (Vinn) und am Sperlingsweg (Hülsdonk) zu den Standorten der ersten Stunde – und sind auch 2026 wieder mit dabei. „Diese Verlässlichkeit ist alles andere als selbstverständlich“, betont Bochnig-Mathieu. Gleichzeitig wächst die Aktion weiter: Neu dabei sind in diesem Jahr die Spielplätze Am Bendmannsfeld (Kapellen), an der Marie-Curie-Straße (Vinn) sowie der neue Spielplatz am Eickschenweg in den Eicker Wiesen, der erst kurz zuvor eröffnet wurde.

Bitte kein ‚Ostereiersuchtourismus’
Damit möglichst viele Kinder profitieren, gilt weiterhin eine wichtige Regel: Jedes Kind sucht nur auf einem Spielplatz. In den vergangenen Jahren kam es vereinzelt vor, dass Familien mehrere Standorte angefahren haben. Die Aktion ist bewusst als nachbarschaftliches Angebot gedacht. „Es geht nicht darum, möglichst viele Tüten zu sammeln, sondern gemeinsam Zeit auf dem eigenen Spielplatz zu verbringen“, erklärt Mark Bochnig-Mathieu.

Diese Spielplätze sind dabei: Helmholtzstraße, Marie-Curie-Straße (beide Vinn), Treibweg (Scherpenberg), Sperlingsweg (Hülsdonk), Grabenstraße, Am Bendmannsfeld (beide Kapellen), Olof-Palme-Straße (Rheinkamp), Nehrungen Weg (Meerfeld), Frieda-Nadig-Straße (Asberg) und Eickschenweg (Eicker Wiesen).