Ironman 70,3 Die Eisernen in Duisburg

Duisburg · Zum dritten Mal wird am kommenden Sonntag, 6. August, der Ironman 70,3 in Duisburg ausgetragen. 2.500 Athleten aus 42 Ländern - Frauenanteil 21 Prozent - gehen an den Start in der Sport- und Stahlhauptstadt.

 Ein Bild vom Duisburger Ironman im letzten Jahr: ein Triathlet auf der Brücke der Solidarität in Richtung Rheinhausen (Blickrichtung Süden - links ist hier rechtsrheinisch).

Ein Bild vom Duisburger Ironman im letzten Jahr: ein Triathlet auf der Brücke der Solidarität in Richtung Rheinhausen (Blickrichtung Süden - links ist hier rechtsrheinisch).

Foto: Getty Images for IRONMAN/Joern Pollex

Nach Mike Matthias von der Ironman Germany GmbH lag die Wahl für Duisburg als Austragungsort auf der Hand: „Es gibt keine bessere Infrastruktur“, lobte er insbesondere den Sportpark Wedau - dort fehlt nur noch eine 90-Kilometer-Radstrecke ... Die 70.3 stehen für die Distanz von 70,3 Meilen, die Hälfte der klassischen Ironman-Langdistanz. Über umgerechnet 113 Kilometer teilt sich das Rennen auf in 1,9 Kilometer Schwimmen – einmal die Regattabahn rauf und wieder runter –, dann die besagten 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen – dreimal rund um die Regattabahn inklusive je einer Runde durch die MSV-Arena, wobei die dritte zugleich der Zieleinlauf ist. Um 8 Uhr gehen die ersten Athleten ins Wasser. Gegen 11.30 Uhr wird mit den ersten Zielankünften im Wedau-Stadion gerechnet.

Während die Schwimm- und Laufdisziplinen an der Regattabahn sowie rund um den Sportpark stattfinden, führt die Radstrecke die Athleten auf große Reise. Vom Sportpark aus geht es zunächst über die Brücke der Solidarität, anschließend am Rhein entlang durch Rheinhausen und Homberg bis rauf nach Baerl. Nach einem Richtungswechsel kurz vor Moers führt der Streckenverlauf die Radfahrer zurück zum Sportpark, um die 45 Kilometer lange Runde dann erneut in Angriff zu nehmen.

Die Regularien des Ironman schreiben vor, dass bestimmte Abstände zwischen den Teilnehmern eingehalten werden müssen. Auf der Radstrecke wird einzeln gefahren; ein Fahren im Windschatten einer Gruppe wie beispielsweise bei der Tour de France wird es beim Ironman nicht geben. Da auf der Radstrecke zwei Runden absolviert werden, können Fußgänger und Fahrzeuge die Radstrecke nur an wenigen festgelegten Orten queren.