„Die Ballonfahrt meines Lebens“ Gasballon der Sparkasse fährt bis nach Schweden

Niederrhein · 40 Jahre wartete Ballon-Pilot Volker Kuinke auf den perfekten Moment, um seinen Lebenstraum zu erfüllen.

Giovanni Malaponti (r.), der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse am Niederrhein, gratuliert Volker Kuinke zur Gasballonfahrt bis nach Schweden.

Foto: Sparkasse am Niederrhein

Vor Kurzem war es schließlich so weit: Wind und Wetter passten. „Wie ein Sechser im Lotto“, so beschreibt er das Gefühl, mit dem Gasballon in Richtung Schweden abzuheben. Sein Ziel hatte er schon mit dreizehn Jahren ganz klar vor Augen, mit 20 machte er den Pilotenschein. Seit vielen Jahren fährt Volker Kuinke den Gasballon der Sparkasse am Niederrhein.

„Die Eindrücke von dort oben sind mehr als bezaubernd“, sagt Volker Kuinke zur Reise seines Lebens. Was ihm von den 833 Kilometern und 19 Stunden Fahrt dabei besonders in Erinnerung geblieben ist? Die eindringliche Stille in 200 bis 1000 Metern Höhe, das Glucksen des ablaufenden Meereswassers bei Ebbe, Seehunde auf Sandbänken, das vielstimmige Konzert von Seevögeln, die unzähligen Halbinseln und der Blick über Schweden mit Wäldern und Seen soweit das Auge reicht. „Ich habe alles gesehen, was man sehen kann. Das war mein absolutes Lebenshighlight, das war die Ballonfahrt meines Lebens!“

Worüber der 64-Jährige schon als Kind gestaunt hat: Die Fahrt mit dem Gasballon ist vollkommen lautlos, da im Gegensatz zum Heißluftballon kein Gasbrenner nötig ist, der alle 20 Sekunden faucht. Im Ballon befindet sich ein Gas, das viel leichter ist als die umgebende Luft. Zum Sinken lässt der Pilot Gas ab, soll der Ballon steigen, wirft er feinen Sand oder Wasser ab. Der Gasballon kommt außerdem mit wesentlich weniger Volumen als der Heißluftballon aus und kann somit deutlich längere Strecken bewältigen.

Fragen zum Ballonsport beantwortet Volker Kuinke gerne unter 0173 514 5577 oder [email protected].