Die Baumesse ist der Dreh- und Angelpunkt für den Wohnungsbau. Vom 27. bis 29. März stehen auf der Baumesse im Nordpark Produkte und Dienstleistungen rund um die Themen Bauen, Wohnen, Renovieren und Modernisieren im Fokus. Am EWMG-Stand 1.040 in Halle 1 beraten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der städtischen Entwicklungsgesellschaft zu Grundstücken, Bauvorhaben und Vergabeverfahren. Die Baumesse bietet auch dieses Jahr die Gelegenheit für einen intensiven Austausch zwischen potenziellen Bauherren und den Experten für Quartiersentwicklung.
Ein besonderes Highlight erwartet die Besucher direkt am Eröffnungstag: Um 15 Uhr kommt der ehemalige Hockey-Nationalspieler Mats Grambusch zu einer Autogrammstunde an den EWMG-Stand. Vor Ort wirbt er für die Olympiabewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr, bei der Mönchengladbach als Austragungsort der Hockeywettbewerbe ins Rennen geht. Da passt es gut, dass der Bau für das neue Nationalen Hockey-Trainingszentrum (NHTZ) Fahrt aufnimmt. Die EWMG baut den HockeyPark zu einem europaweit einzigartigen Hockeycluster mit Sportschule und ganzjährig bespielbarer Kaltlufthalle aus und unterstreicht damit die sportliche und strukturelle Bedeutung des Standorts.
Wohnstandort MG: Jedes Projekt zählt
Mönchengladbach braucht Wohnraum und damit private Bauherren und Investoren, die ihn schaffen. „Es wird nach wie vor dringend Wohnraum benötigt. Dabei ist die Situation am Immobilienmarkt immer noch schwierig“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der EWMG. „Viele große innerstädtische Quartiersentwicklungen verzögern sich. Umso wichtiger sind die Bauprojekte in den Stadtteilen, um hier Abhilfe zu schaffen.“
Aktuell hat die EWMG 14 Grundstücke im neuen Baugebiet REME Los 1 zwischen Neusser Straße, Compesmühlenweg, Fleenerweg und Lohstraße im Angebot. Vermarktet wird nach drei verschiedenen Vergabemodi, um allen Bürgergruppen größtmögliche Chancengleichheit zu bieten. Bis auf das Höchstgebot basieren alle anderen Verfahren auf einem verlässlichen Festpreis, die Vergabe erfolgt dann per Los oder nach Sozialpunkten. „Wir setzen alles daran, dass Wohneigentum erschwinglich bleibt“, sagt Stefan Anspach, Geschäftsführer der EWMG. „Mönchengladbach steht vor der spannenden Aufgabe, ausreichend und gleichzeitig zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen. Als EWMG nehmen wir diese Herausforderung aktiv an, indem wir sowohl die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger als auch die Anforderungen an eine nachhaltige Entwicklung der Stadt im Blick behalten.“
Grundstücke und Wohnbauprojekte
Neben dem Baugebiet auf dem REME-Areal werden mittelfristig Grundstücke an der Voigtshofer Allee in Wickrath, an der Frankenstraße in Bonnenbroich und am Gartenkamp in Hardt an den Markt gehen. Das Neubaugebiet Flipsenpesch in Venn ist fast vollvermarktet. Auf wenige Einzelgrundstücke für freistehende Einfamilienhäuser kann man sich aktuell noch bewerben. Die Vergabe der Grundstücke für Mehrfamilienhausbebauungen und Reihenhäuser steht noch aus. Zusammen entstehen so in den kommenden Jahren rund 200 weitere Wohneinheiten im Stadtgebiet. „Unser zentrales Anliegen ist es, Mönchengladbach als zukunftsfähige Stadt weiterzuentwickeln, in der alle Generationen ein Zuhause finden. Die Baumesse bietet eine ideale Plattform, um Bürger sowie Fachleute über die geplanten Projekte zu informieren, den Dialog über eine nachhaltige Stadtentwicklung zu fördern und Möglichkeiten der konkreten Umsetzung zu präsentieren“, sagt die Technische Beigeordnete und EWMG-Geschäftsführerin Claudia Schwan-Schmitz.
Mit den Maria Hilf Terrassen ist bereits 2025 die Vermarktung des derzeit größten Wohnbauprojekts an Investoren gestartet. Die Auswahl für die Vergabe der ersten Grundstücke im Norden des Areals für Mehrfamilienhausbebauung und einen Riegel aus sieben Stadthäusern läuft aktuell. Insgesamt entstehen in dem neuen überwiegend autofreien innerstädtischen Quartier rund 350 neue Wohneinheiten für jeden Bedarf: Appartements, Stadthäuser, Miet- und Eigentumswohnungen sowie geförderter Wohnraum und Flächen für Baugruppen.