Medtronic hilft bei „Rettet die Arche“

Büderich · 45 Medtronic-Mitarbeiter waren mit ihren Familien auf der Kinder- und Jugendfarm und haben Tiergehege, Blumenbeete und Zäune auf Vordermann gebracht.

 45 Medtronic-Mitarbeiter peppten mit ihren Familien die Kinder- und Jugendfarm Arche Noah auf.

45 Medtronic-Mitarbeiter peppten mit ihren Familien die Kinder- und Jugendfarm Arche Noah auf.

Foto: Stefan Büntig

Die Tierfarm Arche Noah hat Hilfe erhalten: 45 Mitarbeiter des Medizintechnologie-Unternehmens Medtronic sind im Rahmen eines Aktionstages mit ihren Familien zur Kinder- und Jugendfarm gekommen und haben eine lange Liste für Instandsetzungen und Ausbesserungsarbeiten auf der Farm erarbeitet. Dafür hat die Arche extra ihre Tore zu gemacht. „Ich bin über das beherzte Zugreifen begeistert. Und wir haben die Hilfe dringend nötig“, erklärt dazu Hildegard Miedel, Betreiberin der Arche Noah. Mit Herz und Tat ist sie seit vielen Jahren im Einsatz für ihre Einrichtung und die Tiere. „Doch so langsam häufen sich längst nötige Modernisierungen und Instandsetzungen an“, erklärt die 83-Jährige. „Deshalb freue ich mich, dass Medtronic auf unsere Kinder- und Jugendfarm aufmerksam wurde und kurzerhand eine Freiwilligen-Truppe aus Mitarbeitern zusammenbringt, die ihre Freizeit dafür hergeben.“

Gleichzeitig hat Medtronic zum Familientag Kinder des Don-Bosco-Kinderheims aus Viersen nach Meerbusch eingeladen. 37 Kinder im Alter von 2,5 bis 12 Jahre haben einen schönen Tag mit ihren neun Betreuern auf der Kinder- und Jugendfarm verbringen dürfen – mit Tieren und Pommeswagen. „Wir freuen uns, so viele Kinder und engagierte Menschen an diesem Tag bei uns begrüßen zu dürfen“, sagt Hildegard Miedel. Und während die Erwachsenen ausbesserten, reparierten, bepflanzten, hämmerten und sägten, haben die Kinder zusammengespielt.

Aufmerksam wurde das ortsansässige Unternehmen Medtronic durch die Berichterstattung zum Projekt „Rettet die Arche“. „Mit unserem geplanten Aktionstag sind wir in der Lage, gleich mehrere Organisationen zu unterstützen“, erklärt Stefanie Buttier. Sie setzt sich bei Medtronic bereits seit 2010 und nun schon im neunten Jahr unter dem Titel „Mission in Motion“ für die karitativen Aktionen bei Project 6, zusammen mit vier weiteren Kollegen, ein. Und im Monat Juli steht das Volunteering-Projekt unter dem Motto „Hands on“ im Fokus. Die Medtronic-Mitarbeiter sahen sich aufgefordert, sich selbst bei einer großen Initiative aktiv einzubringen. „Wir brauchen Menschen, die anpacken können und auch wollen. Nur so können wir die Arche Noah auf Kurs halten“, findet Hildegard Miedel den Einsatz bei der Arche Noah passend. Und Medtronic organisiert dies gern. „Soziale Verantwortung als verantwortungsbewusstes Mitglied der Gesellschaft ist Teil der Medtronic Mission. Dieser Grundsatz wurde bereits von Medtronic-Gründer Earl Bakken zu Papier gebracht und hat bis heute Bestand“, so Stefanie Buttier.

Für Schirmherrin und Meerbuschs Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage ist der Aktionstag des ortsansässigen Unternehmens ein wichtiges Anliegen. „Als erste Bürgerin der Stadt habe ich ein besonderes Interesse an Hilfskooperationen.“ Einrichtungen mit pädagogischen Auftrag wie die Arche Noah dürften nicht unter finanziellen Druck geraten. Sie seien wichtiger Anlaufpunkt für Familien aus Meerbusch und der Region. „Die Arche ist einer dieser Freizeit-Anker. Familien, Schulklassen oder Kitas planen gerne ihre Ausflüge zu der Tierfarm.“ Caritative Einrichtungen bedürften deshalb besonderer Aufmerksamkeit seitens der Politik, aber auch der ortsansässigen Wirtschaft. „Nur mit deren Engagement können Einrichtungen wie die Arche Noah, die gleichzeitig auch Menschen einen Arbeitsplatz geben, stark bleiben“, appelliert Angelika Mielke-Westerlage. Weil die Bürgermeisterin an diesem Tag aber nicht erscheinen konnte, kam als Vertretung Leo Jürgens, stellvertretender Bürgermeister, um die Schirmherrin würdig zu vertreten.

(Report Anzeigenblatt)