Feuerwehr und Polizei im Einsatz am Rheinufer Verdächtiger Fund entpuppt sich als Nebelgranate

Krefeld · Ein ungewöhnlicher Fund sorgte am Freitagmorgen für einen Einsatz von Feuerwehr und Polizei am Krefelder Rheinufer. Passanten entdeckten einen metallischen Gegenstand, der auf den ersten Blick einem Kampfmittel ähnelte, und wählten umgehend den Notruf.Die Feuerwehr Krefeld rückte daraufhin zur Einsatzstelle aus.

Foto: Alexander Forstreuter

Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte Entwarnung gegeben werden: Bei dem ersten Fund handelte es sich lediglich um ein Stück Metallschrott.

Während die Einsatzkräfte wieder auf dem Heimweg waren, machten Passanten eine weitere Entdeckung: Auf dem Kopf einer Buhne lag eine Nebelgranate der Bundeswehr. Aufgrund der unklaren Gefahrenlage wurde umgehend die Polizei Krefeld informiert, die den Fund übernahm und die weiteren Maßnahmen einleitete.

Gerade nach Hochwasser treten am Rhein immer wieder Gegenstände zutage, die über Jahre oder sogar Jahrzehnte im Flussbett verborgen lagen. Darunter können sich auch Munition und Kampfmittel aus vergangenen Zeiten befinden. Solche Funde dürfen keinesfalls berührt oder bewegt werden, da selbst scheinbar alte oder beschädigte Munition noch gefährlich sein kann.