Nach Rücksprache mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte Entwarnung gegeben werden: Bei dem ersten Fund handelte es sich lediglich um ein Stück Metallschrott.
Während die Einsatzkräfte wieder auf dem Heimweg waren, machten Passanten eine weitere Entdeckung: Auf dem Kopf einer Buhne lag eine Nebelgranate der Bundeswehr. Aufgrund der unklaren Gefahrenlage wurde umgehend die Polizei Krefeld informiert, die den Fund übernahm und die weiteren Maßnahmen einleitete.
Gerade nach Hochwasser treten am Rhein immer wieder Gegenstände zutage, die über Jahre oder sogar Jahrzehnte im Flussbett verborgen lagen. Darunter können sich auch Munition und Kampfmittel aus vergangenen Zeiten befinden. Solche Funde dürfen keinesfalls berührt oder bewegt werden, da selbst scheinbar alte oder beschädigte Munition noch gefährlich sein kann.