Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen die Flammen schon aus dem Dachstuhl. Umgehend wurden umfangreiche Löschmaßnahmen eingeleitet. Diese waren „aufwändig und langwierig“, wie die Polizei berichtet. Aufgrund der Brandausbreitung musste das komplette Dach geöffnet werden, um versteckte Glutnester zu erreichen und eine vollständige Brandbekämpfung sicherzustellen. Erst gegen 11 Uhr konnten die Straßensperrungen am Mittwoch aufgehoben werden.
Die Feuerwehr Grefrath war in der Nacht mit sämtlichen Löschzügen und insgesamt 69 Einsatzkräften vor Ort. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehr Viersen-Süchteln sowie der Atemschutzgerätewagen des Kreises Viersen alarmiert. Die Einsatzkräfte bekämpften den Brand unter anderem mit zahlreichen Atemschutztrupps.
Während des Einsatzes wurde die Einsatzstelle weiträumig abgesichert und die Löschwasserversorgung sichergestellt. Zur Brandursache sowie zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Das Kriminalkommissariat 1 ermittelt, dabei werde ein möglicher Zusammenhang mit dem Brand am Abend des 21. April ebenfalls geprüft, so die Polizei. Um Hinweise auf verdächtige Beobachtungen in der Nacht zu Mittwoch wird gebeten: Tel. 02162 3770.
Über den Brand im April 2026 berichteten wir hier: https://www.extra-tipp-am-sonntag.de/kempen-toenisvorst/grossbrand-im-verlassenen-sporthotel-in-grefrath_aid-147207329