Unterstützt wurde das Projekt durch den Internationalen Bauorden, der sich seit vielen Jahren für soziale und gemeinnützige Bauprojekte einsetzt. Insgesamt neun Schüler und vier Schülerinnen engagierten sich vor Ort für die Restaurierung und Instandhaltung des historischen Hofes. Die Aufgaben waren vielfältig und verlangten sowohl handwerkliches Geschick als auch Teamarbeit. So legten die Schülerinnen und Schüler Gärten an und verschönerten bestehende Grünanlagen, reparierten Fahrräder, strichen Wände, sägten Holz, verlegten Pflastersteine und übernahmen zahlreiche weitere Arbeiten auf dem weitläufigen Gelände. Dabei konnten sie ihre Fähigkeiten erweitern und viele praktische Erfahrungen sammeln, die weit über den normalen Schulalltag hinausgehen.
Unterstützt wurde die Gruppe während des gesamten Aufenthalts von den Vereinsmitgliedern Claudia und Bernhard, die den Jugendlichen mit großer Geduld und viel Fachwissen zur Seite standen. Auch andere Mitglieder des Vereins trugen zum Gelingen des Projekts bei und versorgten die Gruppe täglich mit frisch zubereiteten Mahlzeiten. Im Mittelpunkt des Projekts stand nicht nur die praktische Arbeit, sondern vor allem der soziale Gedanke. Gemeinsam Verantwortung zu übernehmen, sich für den Erhalt eines historischen Ortes einzusetzen und als Gemeinschaft Herausforderungen zu bewältigen, entspricht in besonderer Weise dem Schulmotto der Rupert-Neudeck-Gesamtschule „Menschlich, mutig, miteinander.“
Neben der Arbeit blieb auch Zeit für gemeinsame Erlebnisse. Am Wochenende unternahm die Gruppe zwei Ausflüge nach Berlin und konnte dabei einige Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt kennenlernen. Die Fahrt nach Märkisch Wilmersdorf war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler hinterließen nicht nur sichtbare Spuren auf dem Hof des Achor e.V., sondern nahmen auch zahlreiche neue Fähigkeiten, wertvolle Erfahrungen und unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause.