Die Stadt Kempen lädt gemeinsam mit zahlreichen Organisationen und Behörden zum Bevölkerungsschutztag 2026 ein. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Informationen, Vorführungen, Fahrzeugausstellungen und vielen Mitmach- und Beratungsangeboten. „Der Bevölkerungsschutz gewinnt in einer sich schnell wandelnden Zeit zunehmend an Bedeutung“, teilt die Stadt mit. „Extremwetterlagen, großflächige Stromausfälle, Krisensituationen oder andere Gefahrenlagen zeigen, wie wichtig eine starke Zusammenarbeit von Behörden, Hilfsorganisationen und Bevölkerung ist.“ Ziel des Bevölkerungsschutztages sei es daher, den Menschen die vielfältigen Aufgaben und Möglichkeiten des modernen Bevölkerungsschutzes näherzubringen und gleichzeitig das Bewusstsein für Eigenvorsorge und Resilienz zu stärken.
Veranstaltet wird der Aktionstag durch die Stadt Kempen und das Fachamt für Feuerwehr, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz gemeinsam mit den Stadtwerken, dem Technischen Hilfswerk Ortsverband Kempen, dem Deutschen Roten Kreuz Ortsverband Kempen, dem Malteser Hilfsdienst, der Kreispolizeibehörde Viersen, der Bundespolizei und der Feuerwehr Kempen.
Die Burg Kempen sei dabei bewusst gewählt worden, da sie seit Jahrhunderten symbolisch für Schutz, Stärke und Zusammenhalt stehe. Die Organisationen informieren über ihre Aufgaben im täglichen Einsatz ebenso wie über Maßnahmen bei Großschadenslagen oder besonderen Gefahrenlagen. Präsentiert werden unter anderem Einsatzfahrzeuge, Technik des Bevölkerungsschutzes sowie unterschiedliche Konzepte zur Hilfeleistung und Gefahrenabwehr. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung. So werden unter anderem Bevölkerungsschutz-Leuchttürme und Notfall-Info-Punkte vorgestellt, die im Krisenfall wichtige Anlaufstellen für die Bürgerinnen und Bürger darstellen. Ergänzend dazu gibt es zahlreiche Hinweise zur persönlichen Notfallvorsorge, zum Verhalten in außergewöhnlichen Gefahrenlagen sowie zur Bedeutung funktionierender Hilfeleistungsstrukturen. Neben Informationsständen und Fahrzeugausstellungen sind auch Aktionen und praktische Einblicke geplant, die insbesondere Familien sowie jüngeren Besucherinnen und Besuchern anschaulich die Themen näherbringen. Für Essen und Getränke ist auch gesorgt.