Am Samstag, 1. August, von 11 bis 17 Uhr öffnet die Hochschule ihre Türen für alle Interessierten. Auf dem Programm stehen unter anderem Vorträge wie „Dein Designstudium“ (11.30 Uhr) oder „Insights Editorial Design“ (13.30 Uhr) sowie Workshops und Mitmachaktionen wie „Stempel und Graffiti“. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Keramik-, 3D-Druck-, Druckgrafik-, Holz- und Kunststoffwerkstätten geben Einblicke in die praktische Arbeit des Fachbereichs. Studieninteressierte können individuelle Mappenberatungen sowie Campus- und Ausstellungsführungen nutzen, um den Studienalltag kennenzulernen.
„Design steckt in allem, und so wird jede und jeder auf der Werkschau etwas Spannendes finden. Ich freue mich sehr auf die Begegnung von Hochschule und Öffentlichkeit, auf jede Menge Austausch über die Rolle von Design in der Gesellschaft für die Zukunft“, sagt Erik Schmid, Dekan des Fachbereichs Design.
Die ausgestellten Arbeiten zeigen die große Bandbreite des Designstudiums – von Buchcovern und Apps über Game Design bis hin zu Produkt- und Kommunikationsdesign. Viele Projekte greifen aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen auf und entwickeln gestalterische Antworten auf Themen wie soziale Ungleichheit, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, Gemeinschaft, Einsamkeit oder Esskultur.
So beschäftigt sich beispielsweise Tasja Schober in ihrer Bachelorarbeit im Bereich Speculative Design mit den Auswirkungen zunehmender Hitze auf Menschen mit geringem Einkommen. Elisa van Lierde untersuchte gemeinsam mit den Fachbereichen Oecotrophologie sowie Textil- und Bekleidungstechnik, wie Gestaltung durch Tischwäsche und Sitzordnungen das Verhalten von Menschen beim gemeinsamen Essen beeinflusst.
Auch die beliebte Abstimmung über die Weihnachtsmarkttasse 2026 gehört wieder zum Programm. Studierende des Studiengangs Produkt- und Objektdesign haben unter dem Motto „Mood in a Cup“ verschiedene Entwürfe entwickelt, aus denen die Besucher ihren Favoriten wählen können.