Ach, übrigens... Die Sorgen der Schausteller

Krefeld · Erst Corona, nun die Energiekrise. Die Schausteller im Lande trifft es außergewöhnlich hart. Sie müssen sich fühlen wie im Hamsterrad.

 Von Jörg Zellen

Von Jörg Zellen

Foto: Marsha Glauch

Ausgerechnet sie, die uns allen gute Laune vermitteln und eine Auszeit vom tristen Alltag bescheren wollen, stehen aktuell unter besonders großem Druck. Die steigenden Strom-, Gas- und Benzinpreise treffen uns alle, aber die fahrenden Händler in ungeahnter Weise. Nicht wenige Unternehmer lassen deshalb ihre Geschäfte lieber ruhen, statt das Wagnis der Ungewissheit einzugehen. Der Krefelder Platzmeister musste seinen Plan deshalb bereits 15 Mal umbauen.

Ach übrigens: Denjenigen, die der Krise trotzen und so eine Kirmes erst ermöglichen, möchte man nur das Beste wünschen. Es wird eine Reise ins Ungewisse. Die Krefelder können ab dem 30. September mit ihrem Besuch dafür sorgen, dass wir auch in Zukunft auf solche Vergnügen nicht verzichten müssen.