Kespohl ist Organist an der historischen, 1688 von Arp Schnitger erbauten Orgel der Kirche St. Pankratius in Hamburg-Neuenfelde, in der auch der berühmte Orgelbauer begraben liegt. Als ausgewiesener Kenner der historischen Aufführungspraxis hat er zahlreiche Werke auf CD eingespielt, unter anderem für das renommierte Label Dabringhaus und Grimm. Seine Ausbildung erhielt er in Köln bei Prof. Michael Schneider und in Bremen bei Prof. Hans Ola Ericsson.
Für sein Kempener Konzert in der Paterskirche, Burgstraße 19 (im Kulturforum Franziskanerkloster) hat Kespohl Werke von Bach und Mendelssohn zusammengestellt. Zu hören sind unter anderem Präludium und Fuge in c-Moll (BWV 546) und die berührende Choralbearbeitung „Schmücke dich, o liebe Seele“ von Bach sowie Mendelssohns Präludium und Fuge in G-Dur und seine 1. Sonate in f-Moll.
„Mendelssohn verehrte Bach zutiefst und trug mit der legendären Aufführung der Matthäus-Passion 1829 in Berlin entscheidend zur Bach-Renaissance im 19. Jahrhundert bei“, erklärt Ute Gremmel-Geuchen, Initiatorin und Organisatorin der Konzertreihe. „Das Konzert macht diese besondere Verbindung der beiden Komponisten unmittelbar erlebbar und verspricht einen spannungsvollen Abend mit großer Orgelmusik, bei dem der Organist per Videoübertragung auch zu sehen sein wird.“ Der Eintritt ist frei; um Spenden zur Deckung der Unkosten wird gebeten. Info unter www.kempener-orgelkonzerte.de .