Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September Freier Eintritt und spannende Angebote

Kreis Viersen · Der zweite Sonntag im September steht wieder im Zeichen der Kultur und des Denkmalschutzes. Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ gewähren zahlreiche Städte und Gemeinden kostenlosen Einblick in ihre Baudenkmäler und laden zu familienfreundlichen Aktionen ein.

Foto: Feenstaub Entertainment

So auch das Kulturforum Franziskanerkloster, das zwischen 11 und 17 Uhr ein vielfältiges kostenloses Programm für Groß und Klein anbietet. Wer sich schon immer gefragt hat, wie es eigentlich hinter den Kulissen eines Museums aussieht und welche Schätze und Objekte in sonst verschlossenen Räumen schlummern, kann um 11, 14 und 16 Uhr an einer Führung durch das sogenannte „Depot“ teilnehmen. Eine Führung durch das Museum speziell für Kinder wird um 11.30 und 15.30 Uhr angeboten: „Von Truhen, Uhren und Spieltischen“. Im Kramer-Museum wimmelt es nur so von alten Möbeln. Aber warum sind sie im Museum und nicht bei uns zuhause? Für was wurden sie früher genutzt? Wem gehörten sie? Und welche Geschichten können sie erzählen? In der halbstündigen Kinderführung wird erkundet, was das Besondere an diesen Gegenständen ist.

Auch im Museum für Niederrheinische Sakralkunst schlummert so manch ein Museumsschatz. Gemeinsam mit Dr. Elisabeth Friese erfahren Interessierte um 13 Uhr mehr über ausgewählte Objekte. Und wer selbst kreativ im Museum werden möchte, kann zwischen 11 und 17 Uhr an der Kreativstation in der Klosterküche malen, basteln und entdecken.

Sebastian Küchler-Blessing, Domorganist aus Essen, wird jeweils um 14 und um 15 Uhr ein halbstündiges Konzert auf der König-Orgel in der Paterskirche geben. Anschließend sind Besucherinnen und Besucher eingeladen, auf der Empore die König-Orgel genauer kennenzulernen, den Balg zu treten, Register zu ziehen und der Orgel ein paar Töne zu entlocken.

Die Installation „unter fünf Augen“ des Künstlers Wilhelm Mundt ist noch bis zum Museumstag, 13. September, zu sehen. In einem Werkgespräch in der Klosterpforte mit Dirk Steimann um 16 Uhr kann das Kunstwerk gemeinsam besprochen werden. Zudem laden der Kempener Geschichts- und Museumsverein und der Förderverein der Stadtbibliothek Kempen von 12 bis 16.30 Uhr dazu ein, sich im Museums-Café im Rokoko-Saal zu stärken. Besuchende haben außerdem die Möglichkeit, beim Medientrödel in Büchern und Co aus dem Bestand der Stadtbibliothek und des Museums zu stöbern. Wer das Kramer-Museum und das Museum für Niederrheinische Sakralkunst darüber hinaus auf eigene Faust erkunden möchte, kann die neue Museums-App nutzen: Drei unterschiedliche Touren, die auch für Kinder und Jugendliche geeignet sind, geben spannende Hintergrundinfos zum Gebäude und der Dauerausstellung.

An der Kapelle St. Peter in Kempen gibt es am Tag des offenen Denkmals um 17 Uhr ein Open-Air-Konzert mit der „Traces-Band“. Unter dem Leitwort „Songs of Love and Peace“ covert die Band Klassiker der Sechziger und Siebziger Jahre mit dreistimmigem Gesang, zwei Gitarren, Bass und Keyboard. Der Eintritt ist frei, Spenden werden aber gerne entgegengenommen. Weiter Informationen gibt es unter www.st-peter-kempen.de und unter www.traces-band.de .

Auch die Propsteikirche St. Marien in Kempen gehört zu den bedeutenden Baudenkmälern der Region. Am Tag des offenen Denkmals können die Kirchenbesucher Orgelklängen lauschen und dabei den kunstvoll ausgeschmückten Kirchenraum auf sich wirken lassen: Um 13 und 16 Uhr Tag improvisiert dort der Kempener Organist Christian Gössel auf der Albiez-Orgel.

Die Burg Uda und das Heimatmuseum in Grefrath-Oedt sind ebenfalls an diesem Tag geöffnet und können bei freiem Eintritt besichtigt werden. Hier kann man den Blick vom Burgturm genießen und erfährt Interessantes über die Ortsgeschichte. Weitere Informationen stellt der Heimatverein Oedt unter www.heimatverein-oedt.de zur Verfügung.