Einladung an alle Bürgerinnen und Bürger Erster Alexianer Gefäßtag

Krefeld. · Wie gesund sind eigentlich meine Gefäße – und was kann ich dafür tun, dass sie es möglichst lange bleiben? Antworten gibt es bei ersten Alexianer Gefäßtag am Samstag, 12. September.

Sie laden herzlich zum Gefäßtag ein: Initiatorin Prof. Dr. Feride Kröpil und Dr. Lucian Koushan-Bota.

Foto: Alexianer Krefeld

Unter dem Motto „Informieren. Mitmachen. Vorsorgen.“ sind alle Bürger der Region Krefeld eingeladen, ihre Gefäßgesundheit aktiv in den Blick zu nehmen. An verschiedenen Messstationen können die Besucher Gesundheits- und Gefäßchecks durchführen lassen, ihre Ergebnisse in einem persönlichen „Gesundheitspass“ festhalten und erfahren, welche Stellschrauben sie selbst beeinflussen können. Ergänzt wird das Programm durch kurze Expertenvorträge, persönliche Gespräche mit den Fachmedizinern sowie Infostände mit verschiedenen Aktionsmöglichkeiten.

Longevity beginnt in den Gefäßen

Ein langes Leben allein ist für die meisten Menschen nicht das eigentliche Ziel. Entscheidend ist, möglichst lange gesund, aktiv und selbstbestimmt zu bleiben. Gesunde Gefäße spielen dabei eine zentrale Rolle. Umso wichtiger sind Prävention, das frühzeitige Erkennen persönlicher Risiken sowie eine moderne, fachübergreifende Behandlung.

Prof. Dr. Feride Kröpil, Chefärztin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, endokrine und Gefäßchirurgie und Initiatorin des Gefäßtages, erklärt: „Wir können nicht beeinflussen, wie alt wir werden. Aber wir können einiges dafür tun, wie wir älter werden.“ Gefäßgesundheit spiele dabei eine wesentliche Rolle. „Genau deshalb möchten wir den Menschen an diesem Tag nicht nur medizinisches Wissen vermitteln, sondern ihnen etwas ganz Konkretes mitgeben: Wo liegt mein persönliches Risiko? Was davon kann ich selbst beeinflussen? Und was kann ich heute schon verändern?“

Gute Medizin beginnt für die Medizinerin nicht erst mit der Behandlung. „Als Ärztinnen und Ärzte sind wir selbstverständlich da, wenn Menschen erkranken.“ Gute Medizin bedeute aber auch, Menschen dabei zu unterstützen, Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu übernehmen, so Kröpil: „Wenn jemand nach diesem Tag eine einzige sinnvolle Veränderung mit nach Hause nimmt – und sie dauerhaft in seinen Alltag integriert –, dann haben wir viel erreicht.“

Endovaskuläres Zentrum (EVZ) –
Gefäßmedizin über Fachgrenzen hinweg

Im Alexianer Krankenhaus Maria-Hilf Krefeld arbeiten Experten verschiedener medizinischer Fachrichtungen eng zusammen, um Gefäßerkrankungen umfassend zu diagnostizieren und zu behandeln. Eine besondere Rolle spielt dabei das Endovaskuläre Zentrum (EVZ), wo die Kompetenzen verschiedener Disziplinen gebündelt und gemeinsam individuelle Behandlungsstrategien entwickelt werden.

Endovaskuläre Verfahren ermöglichen es heute, zahlreiche Gefäßerkrankungen minimalinvasiv über Katheter direkt innerhalb der Blutgefäße zu behandeln. Sie sind ein wichtiger Bestandteil moderner, interdisziplinärer Gefäßmedizin. Dr. Lucian Koushan-Bota, Leiter des EVZ und Sektionsleiter Gefäßchirurgie, bringt den Präventionsgedanken des Gefäßtages auf den Punkt: „Das Beste, was wir für unsere Gefäße tun können, ist, an sie zu denken, bevor sie sich bemerkbar machen.“

Der 1. Alexianer Gefäßtag findet am Samstag, 12. September, von 10 bis 14 Uhr im Alexianer Veranstaltungszentrum, Dießemer Bruch 77a in Krefeld, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.