Wenn eine ganze Stadt zusammenhält, kann sie Großes bewegen. Unter dem Motto „Meerbusch hält zusammen“ haben sich das St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank, die Stadt Meerbusch, die Feuerwehr Meerbusch, die St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1475 Lank-Latum, der Förderverein KuBuS, die Stadtwerke Meerbusch/Willich und weitere Partner zusammengeschlossen, um gemeinsam die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) zu unterstützen. Ziel dieser Kampagne ist es, Spenden zu sammeln und damit möglichst viele Registrierungen neuer potenzieller Stammzellspender zu ermöglichen.
Meerbuschs Bürgermeister Christian Bommers begrüßt die gemeinsame Initiative: „Eine starke Stadt zeigt sich dort, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Genau dieses Zeichen setzen wir mit unserer gemeinsamen DKMS-Aktion. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, Teil dieser Aktion zu werden und gemeinsam mit uns Hoffnung zu schenken.“
Für viele Menschen mit Blutkrebs ist eine Stammzellspende die einzige Chance auf Heilung. Jede Registrierung erhöht die Chance, für einen erkrankten Menschen den passenden genetischen Zwilling zu finden. Die Registrierung neuer potenzieller Stammzellspender verursacht jedoch Kosten. Deshalb ist die gemeinnützige Organisation auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Bereits 50 Euro finanzieren eine neue Registrierung.
Julia Held, Kaufmännische Direktorin des St. Elisabeth-Hospitals Meerbusch-Lank, unterstreicht die Bedeutung der Aktion: „Hinter jeder Registrierung steht die Hoffnung, einem Menschen mit Blutkrebs eine Chance auf Heilung zu geben. Deshalb möchten wir gemeinsam möglichst viele neue Stammzellspenderinnen und Stammzellspender gewinnen. Jede Spende hilft uns dabei, dieses Ziel zu erreichen.“
Ein Höhepunkt der gemeinsamen Kampagne ist der Gesundheitstag am Samstag, 19. September, von 10 bis 17 Uhr am St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank. Im Rahmen der vom NRNW-Ärztenetzwerk initiierten Veranstaltung können sich Besucher über die Stammzellspende informieren und direkt als potenzielle Spender registrieren lassen. Wer an diesem Tag nicht dabei sein kann, hat darüber hinaus jederzeit die Möglichkeit, sich direkt bei der DKMS über die Stammzellspende und eine Registrierung zu informieren.