Kunden können Zwischenrechnung im Service Portal selbst erstellen Abschläge jetzt prüfen

Stadt Willich · Damit es keine bösen Überraschungen bezüglich der Strompreise gibt, empfehlen die Stadtwerke, die Abschläge für Energie jetzt zu prüfen.

Die Stadtwerke empfehlen die Abschläge für Energie zu prüfen.

Foto: Kellys Grammatikou

Dieser Winter hat den Menschen in Nordrhein-Westfalen bislang verhältnismäßig viel Schnee und Glätte beschert — und Temperaturen, die laut Wetterdiensten bis zu vier Grad unter dem Mittelwert der vergangenen 30 Jahre lagen. Bedeutet also, dass die Bürgerinnen und Bürger mehr geheizt haben dürften. Daher empfehlen die Stadtwerke Willich, die bisherigen Abschläge für Strom, Gas und Fernwärme zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen.

Mit einer sogenannten Simulationsrechnung lässt sich ermitteln, wie hoch der Verbrauch zum aktuellen Zeitpunkt ist. Dazu benötigen Kunden lediglich die momentanen Zählerstände und einen Zugang zum Service Portal des Energieversorgers. Wer den noch nicht hat, kann ihn mithilfe der Kundennummer in wenigen Minuten anlegen.

Natürlich können diejenigen, die nicht digital ausgestattet sind, telefonisch oder im Service Center in der Gießerallee 24 eine Simulationsrechnung erstellen und ihren Abschlag anpassen lassen. Wer seine Energieverbräuche grundsätzlich online verwaltet, aber bei der Höhe des neuen Abschlags auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich jederzeit telefonisch oder im Service-Center beraten lassen.

Oftmals laufen Strom- und Gas-Verträge bis zum 30. September eines Jahres. Es lohnt sich also in jedem Fall, den Abschlag nach einem Winter wie diesem zu prüfen, um eine Nachzahlung zum Ende des Abrechnungszeitraums zu vermeiden.

Die Stadtwerke empfehlen einmal im Quartal eine Simulationsrechnung zu erstellen. Damit behalten Kundinnen und Kunden ihren Verbrauch im Blick. Auch wenn einzelne Mehrkosten überschaubar aussehen, kann die Belastung in der Summe das Budget eines Haushalts durchaus strapazieren. Und umgekehrt: Die neue Heizungsanlage, energiesparende Haushaltsgeräte oder der Auszug eines Kindes können den Verbrauch senken und entsprechend niedrigere Abschläge entlasten dann die Haushaltskasse.