In enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Viersen hat die Stadt nach wie vor ein wachsames Auge auf den Wasserstand des Teichs im Konrad-Adenauer-Park: Trotz eines kurzfristigen Einsatzes der Freiwilligen Feuerwehr Willich im Rahmen einer Übung und eines Wassertransports in einem gespendeten Anhänger der Firma Bermes ist der Pegelstand offensichtlich nicht zu halten.
Der Pegel sinkt; Undichtigkeiten, die man nicht genau lokalisieren und also auch nicht beheben kann, sind der Grund dafür.
Vor dem Hintergrund der geplanten Umgestaltung des kompletten Parks samt der Teichanlage im Herbst dieses Jahres wurde nun beschlossen, den Teich aus Kostengründen nicht wieder aufzufüllen.
Im Rahmen von regelmäßigen Begehungen wird nun bis zum Beginn der Baumaßnahme seitens der Stadtverwaltung kontrolliert, ob und inwieweit artenschutzrechtliche Belange betroffen sind. Dies wurde mit der unteren Naturschutzbehörde so vereinbart. Derzeit geht keine Geruchsbelästigungen vom Teich aus, und auch aus Sicht des Arten- und Naturschutzes besteht derzeit mit Blick auf die anstehende Umgestaltung des Parks kein Handlungsbedarf, den Teich wieder zu befüllen.
Aktuell, so wurde festgestellt, sind dort zwei Schildkröten sowie ein Teichhuhn und ein Blässhuhn brütend aktiv. Außerdem werden im näheren Umfeld Gelege von Stockenten vermutet. Diese sollen dann gegebenenfalls in Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde umgesiedelt werden.
Alles Weitere wird ständig kontrolliert. Und sollten sich artenschutztechnische Belange ergeben, wird in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden des Kreis Viersen geprüft, ob und welche Maßnahmen geeignet und erforderlich sind, um alle artenschutzrechtlichen Vorgaben einzuhalten.