In einer Anfrage an Bürgermeister Christian Pakusch und den Technischen Beigeordneten Gregor Nachtwey erkundigen sich die Liberalen über die Umsetzung der neuen EU-Wasserresilienz-Strategie vor Ort. Gleichzeitig bringt die FDP ihren früheren Antrag zum Bau von Regenwasser-Zisternen wieder auf die Tagesordnung. „Die Dürre zeigt, dass wir jeden Tropfen Regenwasser speichern müssen“, erklärt Volker Brandt, FDP-Mitglied im Umweltausschuss. „Unser Zisternen-Antrag wurde damals mit bürokratischen Bedenken blockiert. Die Realität und die neuen EU-Vorgaben überholen diese Argumente komplett. Die Stadt sollte vor dem Hintergrund des massiven Klimawandels hier eine Kehrtwende vollziehen.“
Die FDP hofft seitens der Stadtverwaltung auf ein Konzept zur „Schwammstadt“, den Einsatz smarter Technologien und die Inanspruchnahme von EU-Fördermitteln. Ralf Klein, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, betont: „Wir dürfen beim Thema Wasser nicht mehr nur auf den nächsten Schauer hoffen. Willich braucht eine echte Resilienzstrategie mit klugen Anreizen für Bürger und Wirtschaft statt Verboten. Die Stadt Willich ist hier dringend gefordert.