Niedrigwasser hat auch Einfluss aufs Hafenfest Sorge ums größte Feuerwerk am Niederrhein

Duisburg · Das aktuelle Rekordniedrigwasser führt auch zu Einschränkungen bei einer der beliebtesten Veranstaltungen am Niederrhein.

Einen Meter 45 zeigte der Pegel Ruhrort heute Nachmittag an.

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Mit „Jan de Sterke“ hat jetzt das letzte der angefragten historischen Dampfboote abgesagt. „Vielleicht würden sie noch hierhinkommen, aber sie wissen nicht, ob sie’s auch zurückschaffen“, so Alexander Klomparend vom Veranstalter Duisburg Kontor. Zumal die historischen Dampfer noch ganz anderen Tiefgang haben als vergleichbare heutige Schiffe.

Voraussichtlich wird wegen des Niedrigwassers auch der Schiffskorso zum Feuerwerk nicht stattfinden können. Fahrgastschiffe vom Mittelrhein schaffen es kaum noch hierher. Für die Fahrgastschiffe aus der näheren Umgebung, aus Düsseldorf, Krefeld oder Wesel, sollen geeignete Liegeplätze bei der Friedrich-Ebert-Brücke organisiert werden, von der aus das Feuerwerk abgefeuert wird – wenn es denn abgefeuert wird. Entschieden wird das bei einer finalen Begehung mit den Sicherheitsbehörden am 18. August – hoffen bis zuletzt, quasi …

Die Anreise nach Duisburg-Ruhrort lohnt sich aber so oder so vom 21. bis 24. August. 33 Stunden Bühnenprogramm allein auf der großen Hauptbühne am Richard-Hindorf-Platz, die wieder an den früheren, geräumigeren Standort Richtung Eisenbahnbassinbrücke rückt, u. a. dabei: Next Level, Patchwork Noise, die Schlager-Deluxe-Band ... dazu Shantychöre, kubanische Rhythmen und DJ-Sets an der Schifferbörse, der Kunst- und Kulturmarkt am Sonntag hat ebenfalls Bühnenprogramm. Bisher 40 Hinterhöfe haben sich angesagt zum Hoftrödel am Sonntag. Und 100 Buden und Stände sind bei der Hafenkirmes auf der Mühlenweide dabei, attraktive Großfahrgeschäfte inklusive. Auch das Riesenrad dreht sich – dem macht das Niedrigwasser ja nix.