Die Finken Automation GmbH hat ein 2 364 Quadratmeter großes Grundstück an der Käthe-Höffkes-Straße erworben. Das Unternehmen sitzt bisher an der Einruhrstraße und ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von elektrischen Automatisierungssystemen zur Steuerung von Maschinen und fördertechnischen Anlagen. Für den neuen Standort ist der Bau eines modernen Betriebsgebäudes vorgesehen, das Produktions-, Lager- und Bürobereiche in einer kompakten, funktional abgestimmten Struktur vereint.
Dabei wird auf effiziente Materialflüsse, moderne Arbeitswelten und eine nachhaltige Gebäudekonzeption geachtet. Zudem setzt Finken Automation mit Holz auf einen nachhaltigen Baustoff und plant das Betriebsgebäude in Holzrahmenbau umzusetzen.
Ein weiteres Unternehmen, das sich bereits für das neue Areal entschieden hat, ist die BNT Notstrom Technik GmbH. Das Unternehmen ist seit mittlerweile 28 Jahren im Bereich der batteriegestützten Notstromversorgung tätig, hat ein 3 074 Quadratmeter großes Grundstück erworben und plant dort den Bau eines modernen Büro- und Hallenkomplexes, der künftig als Büro-, Schulungs- und Lagergebäude genutzt wird. Mit dem neuen Standort verlegt BNT seine Betriebsstätte von der Vorster Straße an den neuen Standort und erweitert zugleich seine betrieblichen Kapazitäten.
„Wir freuen uns, mit diesen Gewerbeflächen insbesondere dem Mönchengladbacher Mittelstand und dem Handwerk interessante Wachstumsperspektiven in der Vitusstadt anbieten zu können. Finken Automation und BNT Notstrom Technik sind die besten Beispiele hierfür“, sagt Rafael Lendzion, Teamleiter Unternehmensservice bei der WFMG. „Interessant ist in diesem Zusammenhang außerdem das individuelle Förderangebot, das die WFMG Unternehmen aus einer Vielzahl von Branchen im Zuge einer Ansiedlung anbieten kann“, ergänzt WFMG-Fördermittelexperte Jan Herting. So können Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im
Rahmen der öffentlichen Investitionsförderung bei Investitionsvorhaben in Mönchengladbach von Zuschüssen in Höhe von bis zu 45 Prozent profitieren.
Das Areal südlich der Broicher Straße, unweit des Rheindahlener Stadtteilzentrums, wird seit einiger Zeit in direkter Nachbarschaft zum revitalisierten Industrieareal der ehemaligen Baumwoll- und Zellspinnerei W. Dilthey & Co. entwickelt. Verfügbar sind Gewerbeflächen in
diversen Größen, konkret von 2 500 über 5 000 bis hin zu 10 000 Quadratmetern, für kleine und mittelständische Betriebe sowie das Handwerk. Aufgrund der Nachfragesituation stehen aktuell insgesamt rund 27 000 Quadratmeter reiner Gewerbefläche zur Verfügung. Hinzu kommen noch weitere Areale für Grünflächen.
Die vorliegende Entwicklung an der Käthe-Höffkes-Straße unterstreicht die Ausrichtung hin zu modernen, nachhaltigen und zukunftsweisenden Gewerbearealen. So wird in der Vermarktung durch die WFMG auch eine Beratung zum nachhaltigen und gesunden Bauen angeboten. „In die individuelle Kundenberatung fließen Erkenntnisse aus dem euregionalen Projekt ,Healthy Building Movement‘ ein, das neben der nachhaltigen Bauweise auch die Gesundheitsaspekte für die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt“, betont Eva Eichenberg, zuständige Projektmanagerin bei der WFMG. So seien zudem diverse Nachhaltigkeitsaspekte in dem rechtsgültigen Bebauungsplan BP 808/W für das Gewerbegebiet an der Käthe-Höffkes-Straße bereits verankert. Auch ist seitens der Stadtplanung der regionale Radschnellweg, welcher durch das Gewerbegebiet führen soll und zur Mobilitätswende beiträgt, eingeplant.