Von Schützenzug bis Nikolaus-Markt Die richtigen Schilder am richtigen Platz

Meerbusch · 14 Ehrenamtler aus zehn Meerbuscher Vereinen kennen sich jetzt gut aus, wenn es um die Verkehrssicherung und Beschilderung auf öffentlichen Straßen bei eigenen Veranstaltungen geht. Die entsprechende Schulung dazu hatte die Stadtverwaltung für Ausrichter von größeren, genehmigungspflichtigen Events in Meerbusch durchgeführt.

 Sie wissen wie’s geht: 14 Ehrenamtler aus Meerbuscher Vereinen sind jetzt geschulte „Verwaltungshelfer“ für die Verkehrssicherung bei eigenen Veranstaltungen.

Sie wissen wie’s geht: 14 Ehrenamtler aus Meerbuscher Vereinen sind jetzt geschulte „Verwaltungshelfer“ für die Verkehrssicherung bei eigenen Veranstaltungen.

Foto: Stadt Meerbusch

Schulungsleiter Bernd Lohbeck von der Deutschen Verkehrswacht Bottrop führte die Teilnehmer zunächst in die verkehrsrechtlichen Grundlagen ein und gab Tipps, wie man einen fachgerechten Verkehrszeichenplan erstellt. Im praktischen Teil ging es dann um die richtige Platzierung und den Aufbau von Schildern und Baken. Welche Abstände müssen eingehalten werden? Wie stelle ich Schilder augenfällig auf? Oder auch: Wie schwer muss der Fuß eines runden Verkehrsschildes Typ 1 mit einem Durchmesser von 42 Zentimetern sein, damit das Schild nicht umkippt? Besonders die Schützenbruderschaften und -vereine haben viel zu tun, wenn es um die korrekte Verkehrssicherung von Umzügen und Paraden geht.

Der Baubetriebshof der Stadt kann den Service schon seit rund einem Jahrzehnt nicht mehr personell stemmen. Für größere Veranstaltungen im öffentlichen Straßenraum, die Absperrungen und Verkehrsregelungen erforderlich machen, dürfen sich die Meerbuscher Vereine seitdem Schilder und Absperrmaterial selbst auf dem Stadtbauhof kostenlos ausleihen und aufstellen – allerdings nur dann, wenn sie einen geschulten „Verwaltungshelfer“ in ihren Reihen haben. Mit dieser Lösung sind Veranstalter nicht mehr gezwungen, ein Fachunternehmen mit der Verkehrssicherung zu beauftragen. Mitarbeiter der Stadt kontrollieren dann die Beschilderung und geben sie frei. Auch die Polizei ist eingebunden, damit alles rund und nach Vorschrift läuft.

Organisatorin Sarah Maria Borkelmann, die die Schulung im Lanker Bürgerhaus für den Fachbereich Straßen und Kanäle begleitete, zog im Anschluss eine positive Bilanz: „Ich denke, die vier Stunden haben sich gelohnt. Wir haben viele Frage beantworten können.“

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