Der erfahrene Leitstellendisponent alarmierte aufgrund der Meldung umgehend Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes zur angegeben Einsatzadresse. Beim Eintreffen der ersten Einheiten konnte der Brand im ersten Obergeschoss bestätigt werden. Von außen konnte bereits eine deutliche Rauchentwicklung wahrgenommen werden.
Unverzüglich wurden durch den Einsatzleiter zwei Trupps unter schwerem Atemschutz mit einem Löschrohr zur Menschenrettung eingesetzt. Durch die vorgehenden Trupps konnte die Bewohnerin der Wohnung aufgefunden und ins Freie verbracht werden. Trotz des schnellen und professionellen Vorgehens der Feuerwehrkräfte konnte der anwesende Notarzt nur noch den Tod der Patientin feststellen.
Im Anschluss wurden die Brandbekämpfungsmaßnahmen fortgesetzt- sowie zeitgleich die übrigen Nutzungseinheiten auf Schadenmerkmale und betroffene Personen kontrolliert. Glücklicherweise kamen keine weiteren Personen zu Schaden und die Brandausbreitung blieb auf die betroffene Wohnung beschränkt.
Nach dem Abschluss der Brandbekämpfungsmaßnahmen wurde die Brandwohnung umfangreich von giftigem Brandrauch befreit. Die 36 Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache, der Feuerwache Hafenstraße sowie des Rettungsdienstes konnten nach ca. 1,5 Stunden zu ihren Standorten zurückkehren.
Die Einsatzstelle wurde zur Brandursachenermittlung der Polizei übergeben.