Museum stellt Nachbildungen aus Einladung an Hobbybastler

Krefeld · Wer schon immer einmal ein Werk für eine Ausstellung in einem Museum herstellten wollte – in Krefeld geht das jetzt. Vorbild ist ein berühmter Hocker.

In der Ausstellung: Kuratorin Dr. Magdalena Holzhey mit einem Hocker nach dem Entwurf von J. L. M. Lauweriks. Er dient als Vorlage für die Nachbildungen. Foto: Stadt Krefeld, A. Bischof

In der Ausstellung: Kuratorin Dr. Magdalena Holzhey mit einem Hocker nach dem Entwurf von J. L. M. Lauweriks. Er dient als Vorlage für die Nachbildungen. Foto: Stadt Krefeld, A. Bischof

Foto: Stadt Krefeld/A.Bischof Phone +49(0)171-285011

Für die Ausstellung „Die große Verführung – Karl Ernst Osthaus und die Anfänge der Konsumkultur“ im Kaiser-Wilhelm-Museum können Interessierte einen Hocker nach einem Entwurf des berühmten Architekten J. L. M. Lauweriks nachbauen – und nur diesen, das ist die einzige Voraussetzung.

Eine Jury, die eine Auswahl für das Museum trifft, gibt es bei dieser Kunstaktion nicht.

„Jeder kann mitmachen, egal in welchem Alter. Wir freuen uns auf hoffentlich viele kreative Entwürfe“, so Kuratorin Dr. Magdalena Holzhey.

Ob Papier, Karton oder Holz: Welches Material verwendet wird, entscheiden die Teilnehmenden. Der selbst gebaute und gestaltete Hocker wird mit einem Namensschild versehen und während der laufenden Ausstellung bis zum 28. April 2024 im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld gezeigt.

Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks (1864-1932) wurde im niederländischen Roermond geboren. Er war ein Architekt. Während seines Studiums lernte er auch von 1904 bis 1909 an der Kunstgewerbeschule Düsseldorf.

  Lauweriks‘ Schaffen findet sich auch in der Gestaltung der Sitzmöbel. Die strengen Kastenformen und die Sitzflächen, gestützt von durchdachten Streben, sind charakteristisch für seine Entwürfe – ebenso wie für den Hocker.

Die Bauanleitung für den Hocker steht unter www.kunstmuseenkrefeld.de unter der Rubrik „Ausstellungen“ – hier „Die große Verführung“ anklicken.

Die Fortschritte und Ideen können unter dem Hashtag #HockerChallengeKWM veröffentlicht werden.

Fragen und Rückmeldungen per E-Mail an servicekunstmuseen@krefeld.de

Am Ende der Ausstellung im Mai 2024 darf jeder seine Leihgabe wieder abholen.